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Der Gastgeber glänzt auch sportlich

Steven Ecker vom ASV Hüttigweiler (in Blau) bekam erst in der letzten Kampfminute den Köllerbacher Fabian Widmann in den Griff. Mit einer Energieleistung drehte er nach Punktrückstand den Kampf noch und sicherte sich den Titel. Foto: Benno Weiskircher
Steven Ecker vom ASV Hüttigweiler (in Blau) bekam erst in der letzten Kampfminute den Köllerbacher Fabian Widmann in den Griff. Mit einer Energieleistung drehte er nach Punktrückstand den Kampf noch und sicherte sich den Titel. Foto: Benno Weiskircher FOTO: Benno Weiskircher
Hüttigweiler. 46 Teilnehmer schickte der ASV Hüttigweiler als Ausrichter der Landesmeisterschaften der Nachwuchsringer im Freistil auf die Matte. Die Talente des Gastgebers glänzten sportlich – aber auch andere Vereine trumpften in Hüttigweiler auf. Werner Kipper

Die saarländische Ringerjugend ermittelte vor einer Woche in der Hüttigweiler Illtalhalle ihre Landesmeister im freien Stil. In fünf Altersklassen nahmen 223 Nachwuchsathleten teil. "Deutlich mehr Starter als in den Vorjahren", freute sich Ralf Diener, DRB-Vizepräsident Bundesliga-Angelegenheit, über diese positive Entwicklung. Für den gastgebenden ASV Hüttigweiler war es aus organisatorischer, aber auch aus sportlicher Sicht eine gelungene Veranstaltung. Die Jugendtrainer Jürgen Weiskircher, Thomas Reinshagen und Hermann Bennoit schickten 46 Schüler- und Jugendringer auf die Matte. Sieben Gold-, zehn Silber- und neun Bronzemedaillen waren die stolze Ausbeute. Zudem gewannen die Nachwuchsringer des ASV die Vereinswertungen der C-, D- und E-Jugend. "Der ASV erntete bei diesen Meisterschaften die Früchte seiner über Jahre hervorragenden Jugendarbeit", stellte der saarländische Jugendreferent Peter Walz anerkennend fest.

Zu den herausragenden Ringern der Titelkämpfe zählte nach Einschätzung von Ralf Diener der ASV-Jugendliche Simon Mann, der sowohl bei der C- als auch bei der D-Jugend die Titel im Freistil und im griechisch-römischen Stil gewann. Der KSV Eppelborn (zwei Gold-, eine Silber- und eine Bronzemedaille), der RSV Spiesen-Elversberg (zweimal Silber ) und der KSV Wiesbach (einmal Silber und einmal Bronze) waren ebenfalls erfolgreich.

Zu den großen Gewinnern der Meisterschaften zählten der KSV Köllerbach (14 Gold-, fünf Silber-, sechs Bronzemedaillen ), der KSV Riegelsberg (elf Gold-, sieben Silber- und fünf Bronzemedaillen ), der AC Heusweiler (vier Gold-, eine Silber- und drei Bronzemedaillen ), der KSV Fürstenhausen (fünfmal Gold , siebenmal Silber ), die RG Saarbrücken (viermal Gold , viermal Silber ) und der KSV St. Ingbert (einmal Gold , zweimal Silber , sechsmal Bronze). Die St. Ingberter Goldmedaille holte der A-Jugendliche Marc Brosowski (bis 87 Kilo).
Köhler und Monz glänzen


Der KV Riegelsberg sicherte sich bei der A- und B-Jugend knapp die Vereinswertungen vor dem KSV Köllerbach . Zu den positiven Erscheinungen der Meisterschaften gehörte nach Meinung von Ralf Diener der deutsche B-Jugend-Vizemeister von 2014, Philipp Köhler, der sich nun bei der A-Jugend souverän die Meisterschaft sicherte. Zu den Aktivposten im Jugendbereich des Saarländischen Ringerverbandes ist auch Simon Monz vom KV Riegelsberg zu zählen, der sich in überzeugender Manier den B-Jugend-Titel erkämpfte. "Diese Meisterschaften waren für unsere A- und B-Jugendlichen eine Standortbestimmung für die in den nächsten Monaten anstehenden deutschen Meisterschaften", fasste Peter Walz zusammen.