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Ringen
Beim ASV setzt man auf die Jugend

Die beiden jungen Wilden des ASV: In der Bodenlage versucht Mathis Jochum (hinten) seinen Teamkameraden Jan Wolfanger zu drehen.
Die beiden jungen Wilden des ASV: In der Bodenlage versucht Mathis Jochum (hinten) seinen Teamkameraden Jan Wolfanger zu drehen. FOTO: Benno Weiskircher
Hüttigweiler. Im Bundesligaduell gegen Urloffen sind mit Mathis Jochum und Jan Wolfanger wieder zwei 16-Jähriger im Kader. Von Benno Weiskircher

Die Ringer des ASV Hüttigweiler treffen am Samstag, 8. Dezember, um 19.30 Uhr im letzten Bundesligaheimkampf der Saison auf den Tabellendritten ASV Urloffen. „Einen interessanten Kampf auf Augenhöhe“, erwartet der ASV-Freistiltrainer Kim Horras und hofft auf einen positiven Ausgang für seine Jungs. Mit einer Mischung aus international erfahrenen ausländischen Athleten und eigenem Nachwuchs schickt der ASV Hüttigweiler eine in der Eliteklasse konkurrenzfähige Truppe auf die Matte. Am Samstag gilt es, dies auch gegen die starke Urloffener Staffel zu bestätigen. Eine Herausforderung, die ganz besonders für die jungen Wilden im ASV-Team gelten wird.


Die beim ASV praktizierte intensive Jugendarbeit zahlt sich immer mehr aus. Beste Beispiele sind Jan Wolfanger und Mathis Jochum, die es vom Ringerkindergarten des ehemaligen ASV-Aktiven Reiner Wagner bis in die erste Bundesliga geschafft haben. Für beide ging damit ein Traum in Erfüllung. Die beiden 16-Jährigen gehören zum Stamm des Bundesligateams und haben gezeigt, dass sie bereits als Jugendliche gegen starke Konkurrenz durchaus mitringen können. Mit den ersten Erfolgen in der Eliteliga haben beide das sich selbst gesetzte Saisonziel erreicht. Vieles haben die Nachwuchsringer gemeinsam. Aufgewachsen sind sie in derselben Straße in Remmesweiler, hatten ersten Kontakt zum Ringkampf bei Rainer Wagners „Ringen und Raufen“, sind beide Greco-Spezialisten, kämpften in der vergangenen Saison in der Oberligastaffel der KG Hüttigweiler/Schiffweiler und schafften nun gleichzeitig den Sprung in das Bundesligateam des ASV Hüttigweiler. „Die Jungs haben das erforderliche Talent und bringen die notwendige Disziplin im Trainingsprozess mit, um gegen starke Konkurrenz bestehen zu können“, lobt ihr Greco-Trainer Christoph Gall die Einstellung seiner Schützlinge zu ihrem Sport.

Gegen Urloffen trifft Jochum auf den bulgarischen Spitzenringer Svilen Kostadinov und Wolfanger auf den deutschen U23-WM-Teilnehmer Van Chlovelle Meier. Ganz dicke Brocken, gegen die es gilt über die Zeit zu kommen. Numan Bayram, der dritte 16-Jährige im ASV-Kader, wird sich gegen Aleksandar Mirchev erneut beweisen müssen. Während Mathias Schwarz und Till Bialek auf Revanche brennen, gilt es für Denis Balaur seine weiße Weste in der Rückrunde gegen den ebenfalls ungeschlagenen Sebastian Jezierzanski zu bewahren. Wir rechnen uns etwas aus“, so die vorsichtig optimistische Prognose von Christoph Gall.