Das Leben von Hildegard von Bingen in der Illipse

Theater : Das Leben von Hildegard von Bingen in der Illipse

Kann eine Frau Gott näher sein als jeder Mann? Kann sie Visionen empfangen, wie sie keinem Mann je zuteil geworden sind? Unmöglich. Nicht nur in der patriarchalischen Welt des Mittelalters. Und doch schien es so gewesen zu sein.

Zum Ende des elften Jahrhunderts wird in Bermersheim am Rhein ein schwächliches Mädchen mit Namen Hildegard geboren. Als zehntes Kind adeliger Herkunft war Hildegard von Bingens gottgeweihtes Leben vorbestimmt. Niemand aber konnte ahnen, dass aus dem kränklichen Mädchen eine der bedeutendsten Frauen der Weltgeschichte werden sollte. Als Nonne, Äbtissin und Autorin von bedeutenden theologischen Werken, als Naturwissenschaftlerin, Ärztin und Komponistin wurde sie zu einer der größten geistlichen Autoritäten des mittelalterlichen Europa. Was trieb diese Frau an? Was gab ihr die Kraft, gegen alle Konventionen und Widerstände ihren Visionen zu folgen, sich treu zu bleiben? Am Donnerstag, 7. November  ist „Hildegard von Bingen – die Visionärin“ um 19.30 Uhr in der Illipse klärt das Schauspiel von Susanne Felicitas Wolf auf.

Tickets www.illipse.de, beim Kulturamt in der Illipse und bei Ticket-Regional 28 Euro/ermäßigt 25 Euro.

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