Ortsrat Hirzweiler: Das Dorf in vielen Dingen vorangebracht

Ortsrat Hirzweiler : Das Dorf in vielen Dingen vorangebracht

Lange Jahre war Helmut Raber als Ortsvorsteher für die Geschicke von Hirzweiler mitverantwortlich. Nun wurde er verabschiedet.

 Herausragender Tagesordnungspunkt der sehr gut besuchten Ortsratssitzung im Hirzweiler Feuerwehrgerätehaus war die offizielle Verabschiedung des ehemaligen Ortsvorstehers Helmut Raber. Am 18. August wurde Ralf Fischer zum neuen Ortsvorsteher von Hirzweiler gewählt. Nun verabschiedete Fischer offiziell seinen Vorgänger und dankte ihm für seine über Jahrzehnte dauernde, kommunalpolitische Tätigkeit. Seit Juli 1994 gehörte Raber dem Hirzweiler Ortsrat an. Am 24. Juni 1996 wurde er zum stellvertretenden Ortsvorsteher und am 6. September 2001 zum Ortsvorsteher von Hirzweiler gewählt. Nach fast 16 Jahren hat Raber dieses Amt nun niedergelegt. „Helmut Raber ist ein Mann der leisen Töne, in der Sache hat er sich aber immer Gehör verschafft“, stellte Ralf Fischer rückblickend fest. Große Verdienste um Hirzweiler hat sich Raber unter anderem durch den Ausbau der Dorfwaldhalle, nach der Schließung der Hirzweiler Grundschule mit der Umwidmung zur Dorf- und Schaukäserei und dem Themenweg „Rund ums liebe Vieh“ erworben.

„Helmut Raber hat unser Dorf in vielen Dingen immer wieder einen Schritt nach vorne gebracht“, lobte Fischer das ehrenamtliche Engagement seines Vorgängers. Aber auch die Partnerschaft mit Walschbronn, die Dorffeste und viele weitere Aktivitäten tragen die Handschrift von Helmut Raber. Fischer drückte mit einem Geschenk seinen Dank aus und wünschte Helmut Raber alles Gute für die Zukunft. „Ich werde mich nicht aus dem Dorfgeschehen zurückziehen, wenn ich gerufen werde, bin ich zur Stelle“, bot Raber auch weiterhin seine Hilfe an. „Ich habe dich als einen besonnenen Mann kennen gelernt, schade, dass du diese Runde verlassen hast“, drückte Klaus Mailänder (CDU) seinen Dank an Raber für die geleistete Arbeit aus. Dank sagte auch Rabers Vorgänger im Amt, Helmut Grob. In Reimen beschrieb er seine Erinnerungen an das Feuerwehrgerätehaus als Sitzungsort. Unter Tränen beendete er seinen Vortrag mit „doch immer noch jung, bleibt das Haus und die Erinnerung“.

Die weiteren Tagesordnungspunkte traten im Anschluss etwas in den Hintergrund. So informierte der neu gewählte Ortsvorsteher über die Neugestaltung der Entgeltsordnung für die Sport- und Mehrzweckhallen. „Die Höhe der Entgelte wird sich für die Vereine nicht ändern“, konnte Raber hierzu auftretende Bedenken der Vereine ausräumen. Bei Einweihung des neuen Dorfgemeinschaftshauses in der Partnergemeinde Walschbronn am 7. Oktober wird der Ortsrat anwesend sein und als Gastgeschenk eine von Christian Gesellchen künstlerisch gestaltete Luftaufnahme überreichen. Der Seniorentag findet am 22. Oktober um 14:30 Uhr mit einem bunten Programm im Pfarrheim statt. Die Gedenkfeier am Volkstrauertag (12. November) soll wie in den vergangenen Jahren gestaltet werden. Des Weiteren informierte Fischer über die Neuerrichtung des Partnerschaftsschildes am Ortseingang von Welschbach kommend und über die Anbringung einer Uhr in der Dorfwaldhalle.

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