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Bundesweit viele Erfolge gefeiert

Bundesweit viele Erfolge gefeiert

Hüttigweiler. Ein halbes Jahrhundert besteht das Jugendrotkreuz (JRK) Hüttigweiler-Hirzweiler. Das Jubiläum wird am morgigen Samstag, 6. März, mit einem Festakt in der Illtalhalle gefeiert. Die Idee, eine Jugendrotkreuzgruppe zu gründen, wurde 1959 bei einem Erste-Hilfe-Kurs geboren. Anfang 1960 war es dann soweit

 Das JRK wird zum ersten Mal Bundessieger. In Berlin dabei: der ehemalige Hüttigweiler Bürgermeister Alois Frisch, Fabio Jochum, Otmar Schlicker, Oranna Biesel, Tomar Recktenwald, Friedrich König und Hans-Josef Jochum (von links). Foto: SZ/JRK
Das JRK wird zum ersten Mal Bundessieger. In Berlin dabei: der ehemalige Hüttigweiler Bürgermeister Alois Frisch, Fabio Jochum, Otmar Schlicker, Oranna Biesel, Tomar Recktenwald, Friedrich König und Hans-Josef Jochum (von links). Foto: SZ/JRK

Hüttigweiler. Ein halbes Jahrhundert besteht das Jugendrotkreuz (JRK) Hüttigweiler-Hirzweiler. Das Jubiläum wird am morgigen Samstag, 6. März, mit einem Festakt in der Illtalhalle gefeiert. Die Idee, eine Jugendrotkreuzgruppe zu gründen, wurde 1959 bei einem Erste-Hilfe-Kurs geboren. Anfang 1960 war es dann soweit. Der damalige Ausbilder und Bereitschaftsführer Alois Schirra leitete zunächst die Jugendgruppe. Nach der Bildung einer Mädchengruppe bekam auch die Jungengruppe mit Manfred Jochum und Norbert Nauhauser eine neue Leitung. 1965 übernahm Friedrich König die Funktion eines Jugendleiters. Die Gruppe musste neu aufgebaut werden. "Friedel König und Otto Volz waren viele Wochen die Einzigen, die die Gruppenstunde besuchten", berichtet der Chronist. Beide ließen sich nicht entmutigen, und bald trug ihre Arbeit erste Früchte. Erstmals wagten es die Jugendlichen, an einem Wettbewerb teilzunehmen. Bei 18 teilnehmenden Gruppen belegte das JRK Hüttigweiler hintere Platzierungen. 1969 trat mit dem Sieg auf Kreisebene der erste Erfolg ein.Ein Jahr später kam dann der große Wurf. Zunächst siegte das Hüttigweiler JRK auf Kreis- und Landesebene und qualifizierte sich für den Bundeswettbewerb in Berlin. Mit einem Platz unter den ersten Zehn wäre man mehr als zufrieden gewesen. "Die theoretische Aufgabe verlief sehr gut, und die Jugendlichen hatten berechtigte Hoffnung, das gesteckte Ziel zu erreichen", erinnerte sich Friedrich König. Die große Überraschung stellte sich bei der Siegerehrungung ein, als das JRK Hüttigweiler als Sieger bekanntgegeben wurde. "Unser Gruppenführer Otmar Recktenwald und die Gruppenmitglieder Oranna Biesel, Peter Brück, Fabio Jochum, Hans-Josef Jochum und Otmar Schlicker waren total aus dem Häuschen", berichtet König. Zehn Bundessiege sollten noch folgen. Das Hauptaugenmerk der Jugendarbeit liegt neben der Ersten Hilfe auf dem sozialen Engagement. So wurden Kriegsgräber gepflegt und ältere Menschen im Altersheim mit Gesang und Theater erfreut. Seit 33 Jahren führt das JRK seine Nikolaus-Aktion durch und unterstützt mit dem Erlös Kindergärten und die Sozialarbeit von Schwester Ulrika.