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ASV-Ringer erleben „die unglücklichste Niederlage aller Zeiten“

ASV-Ringer erleben „die unglücklichste Niederlage aller Zeiten“

"Mit den Leistungen meiner Jungs bin ich voll und ganz zufrieden, sie haben alle toll gekämpft." Für Trainer Christoph Gall war das 16:17 des Ringer-Zweitligisten ASV Hüttigweiler am Samstagabend beim TV Essen-Dellwig "die unglücklichste Niederlage aller Zeiten".

Fünf Siege standen fünf Niederlagen gegenüber. Erfolge von Christian Vaginiuc (11:0 gegen Ramzan Awtaew), Danny Hippchen (10:0 gegen Kevin Schoska), Franck Hassli (10:0 gegen Eduard Klipel), Mathias Schwarz (Disqualifikationssieger gegen Said Mohammadi) und Denis Balaur (14:0 gegen Abdoulla Omarov) hatte der ASV-Trainer auch eingeplant.

"Doch in einzelnen Kämpfen wurden meine Jungs völlig verpfiffen", kritisierte Gall die Kampfrichter-Leistung. Er beschwere sich selten, doch was in Essen passierte, sei unmöglich gewesen. Fünf seiner Athleten seien benachteiligt worden. Kim Werkle hatte in der ersten Runde gegen Michal Krol gut mitgerungen, wurde dann aber zu Unrecht von der Matte gestellt. Ähnlich erging es Tim Schreiner gegen Björn Holk. Er musste in der fünften Minute beim Stand von 3:6 als der zu diesem Zeitpunkt aktivere Ringer nach der dritten Verwarnung die Matte verlassen. Luca Reinshagens Niederlage gegen Alex Winke fiel deutlich zu hoch aus. Dimitar Zhelev unterlag mit 0:16 gegen Beslan Abuev. Einen bärenstarken Kampf lieferte Till Bialek gegen Jackson Vaillant-Cantero. Seine gute Leistung wurde nicht belohnt, in den letzten Sekunden erhielt sein Gegner noch eine umstrittene Zweierwertung zum 2:2.

Am kommenden Samstag, 19.30 Uhr, kämpft der ASV in der Illtalhalle gegen den TV Aachen-Walheim.