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ASV-Ringer beeindrucken gegen Viernheim

ASV-Ringer beeindrucken gegen Viernheim

Mit einer souveränen Leistung hat Ringer-Zweitligist ASV Hüttigweiler am Samstagabend den SRC Viernheim geschlagen. Nach dem 21:10-Erfolg schwärmte Trainer Christoph Gall von einem Kampf besonders.

Zum ersten Mal in der laufenden Saison konnte ASV-Trainer Christoph Gall seine Staffel in der 2. Ringer-Bundesliga West in Bestbesetzung auf die Matte schicken. Vor 230 Zuschauern zeigten die zehn Athleten des ASV Hüttigweiler am Samstagabend in der Illtalhalle gegen den SRC Viernheim beim 21:10 eine beeindruckende Leistung. Allen voran Till Bialek, der in der Klasse bis 130 Kilogramm gegen den körperlich größeren und schwereren Sebastian Otto eine Gala-Vorstellung bot. Das Hüttigweiler Eigengewächs stürmte nach Verletzungspause von der ersten Kampfsekunde an nach vorne, brachte den Viernheimer in große Bedrängnis, erhielt für seine Aktionen bereits nach 30 Sekunden eine Vierer- und eine Fünferwertung und ließ sich nach 1:20 Minute beim 15:0 als technisch überlegener Punktsieger feiern. Bialek stellte damit schon die Weichen zum späteren Gesamtsieg. "Das war Ringen in Perfektion", lobte Gall.

Mit dem in dieser Höhe nicht erwarteten Sieg baute der ASV seine Führung auf 8:0 aus, da im Eröffnungskampf Dimitar Zhelev ebenfalls als technisch überlegener Punktsieger den Viernheimer Mirko Hilkert bezwungen hatte.

Besonders stark zeigte sich Christian Vaginiuc im Bodenkampf, er überzeugte beim 7:0 gegen Pascal Hilkert. Nedelcho Nedelchev unterlag dem sechs Kilo schwereren Aylin Ashim Kudret mit 2:8. Kim Horras verkaufte sich in der ersten Kampfhälfte gegen den starken Shukri Shukriev sehr gut und lag nur mit 0:1 hinten. Doch dann drehte der Viernheimer mächtig auf und siegte technisch überlegen.

Kim Werkle kämpfte gegen Sascha Helmling auf Augenhöhe. Mit einer Schleuder brachte Helmling den Einheimischen in eine gefährliche Lage und drückte ihn auf beide Schultern. Die Viernheimer glichen damit im Gesamtstand aus. Die Gäste-Hoffnung auf einen Punktgewinn wurde dann aber schnell zerstört. Nach einer starken Vorstellung besiegte Lukas Wagner den Viernheimer Thomas Kranauka mit 8:1. Eine Superleistung zeigte erneut Denis Balaur. Er blieb auch im vierten Kampf ohne einen Gegenpunkt. Er siegte gegen Tony Seifert mit 15:0. Mit all seiner Routine hielt Mathias Schwarz den jungen Matthias Schmidt in Schach. Sein 9:0-Erfolg bescherte dem ASV auch den vorzeitigen Gesamtsieg.

Lob für die drei Schlussringer

In seinem ersten Auftritt auf heimischer Matte überzeugte auch Franck Hassli mit einem 7:2-Punktsieg gegen Vladimir Stoychev. Trainer Christoph Gall lobte am Ende das souveräne Auftreten seiner Jungs: "Für mich als Trainer ist es beruhigend zu wissen, dass am Ende ein Mathias, ein Denis und ein Franck noch kommen."