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Ringen
Ringen: ASV hat gegen Freiburg noch nicht verloren

Hüttigweiler. Von Benno Weiskircher

Die Begegnung in der Ringerbundesliga zwischen der RKG Freiburg und dem ASV Hüttigweiler ist noch nicht entschieden. Am Samstag wurden in der Festhalle in Freiburg St. Georgen nur neun Kämpfe ausgetragen, da in der Klasse bis 86 Kilo Freistil der Freiburger Lars Schäfle für den Deutschen Ringerbund zeitgleich bei den U23-Weltmeisterschaft in Bukarest im Einsatz war. Der Nachholkampf zwischen Schäfle und dem ASV-Athleten Denis Balaur wird am kommenden Donnerstag in Freiburg ausgetragen.


Nach dem 15:13-Zwischenstand sieht der ASV-Trainer Christoph Gall noch alle Möglichkeiten auf einen positiven Ausgang für seine Jungs. Die Begegnung am Samstagabend wurde mit einem Schultersieg des jungen ASVler Numan Bayram über Maxim Gergert eröffnet. „Eine saubere Leistung, die Numan geboten hat“, bescheinigte Gall seinem Schützling. Im Anschluss waren Marco Maurer gegen Armands Zvirbulis und Fabian Widmann gegen Krasimir Krastanov chancenlos. Einen hart geführten Kampf lieferten sich in der Klasse bis 98 Kilo Till Bialek und Maximilian Remensperger. „Till sicherte seinen 5:2-Sieg aufgrund seiner ringerischen Möglichkeiten erst in der letzten Kampfminute“, schilderte Gall die entscheidende Phase des Kampfes.

Für den 16-jährigen Jan Wolfanger galt es, auch gegen Leo Tudezca über die Zeit zu kommen. Gegen den erfahrenen Freiburger Athleten schlug Wolfanger sich beachtlich, musste aber die technische Überlegenheit seines Gegners doch anerkennen. Mihai Esanu zeigte einen seiner besten Kämpfe bisher. Gegen Adrian Wolny siegte er nach einem beherzten Kampf mit 11:2. Mihai Bradu war seinem moldawischen Landsmann Ion Vasilachi mit 8:2 überlegen. Mathis Jochum, der dritte 16-Jährige in der ASV-Staffel, kam gegen Rainhold Kratz dank einer starken kämpferischen Leistung in den beiden Schlussminuten über die Zeit.



Mathias Schwarz hielt sein Team mit einem 5:1-Erfolg gegen Kevin Spiegel weiter im Geschäft. Den Sieg stellte er mit der letzten Aktion erst sicher. „Das war Gold wert“, stellte Gall nach dem Schlussgong fest.