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Armin König stellt Demografie-Projekt vor

Armin König stellt Demografie-Projekt vor

Ywi.königKommentarInfointernet

Illingen. Internationales Symposium (UPE 8) der International Urban Planning und Environment Association heißt die internationale Konferenz in Kaiserslautern, bei der Bürgermeister Armin König (Foto: SZ) im März referieren wird. "Ich habe mich für das offizielle Vortragsprogramm mit einem Erfahrungsbericht über das Demografie-Projekt Illingen 2030 beworben", sagte König jetzt auf Anfrage unserer Zeitung. Das Komitee habe das Illinger Arbeitspapier angenommen. Damit wird der Bürgermeister in englischer Sprache vor internationalem Publikum referieren und an einer Diskussionsrunde teilnehmen. Auch schreibt er gerade an einer 15-seitigen Abhandlung zum Thema, die in einem zur Konferenz herausgegebenen Buch erscheinen wird. Sprechzeit hat König 15 Minuten. "Ich werde darüber referieren, wie die Bevölkerung motiviert werden kann, den demografischen Wandel aktiv zu begleiten und zu bewältigen." Als Beispiel wird er das Projekt Brückenstraße nennen. König berichtet: "Dort hat die Bevölkerung geholfen, dass es vier Leerstände weniger gibt." Auch wird der Bürgermeister über Dinge sprechen, die in Illingen nicht geklappt haben. "Ich hatte beispielsweise vorgeschlagen, das Illinger Gymnasium in die Innenstadt zu verlegen. Das wurde aber abgelehnt." Das Thema ist klar, gut vorbereitet ist Armin König auch. Er sagte: "Ich werde dort von Referenten erster Sahne umgeben sein. Allerdings zeigt die Annahme unserer Bewerbung natürlich auch, dass wir uns nicht zu verstecken brauchen." Sicherheit gibt dem Bürgermeister die Tatsache, dass das Komitee der Konferenz ihm bestätigt habe, dass das Thema, über das König referiert, hervorragend ins Programm passe. Bei dem Symposium wird über die einerseits wachsenden Regionen und andererseits schrumpfenden Städte gesprochen. "Beide räumlichen Entwicklungen - rapides Wachstum einerseits und Verfall andererseits - benötigen räumliche Planung und die planerische Umsetzung in einer nachhaltigen Entwicklung", sagte König abschließend. Meinung

Respekt für den Bürgermeister

Von SZ-RedakteurinYvonne Wildschütz Bürgermeister Armin König nimmt für die Gemeinde Illingen im März an einer internationalen Konferenz teil, bei der er über das Demografie-Projekt Illingen 2030 berichten wird. Respekt! Neben namhaften Referenten aus den USA, England und Deutschland wird König darüber sprechen, dass Demokratie - zumindest teilweise - steuerbar ist und dass es wichtig ist, die Bevölkerung mit einzubeziehen. Das macht Hoffnung. Diese Konferenz zeigt, dass das Thema Demografie und demografischer Wandel selbst international nach wie vor als wichtig erachtet wird. Und dass niemand den Kopf in den Sand steckt, so nach dem Motto: Man kann einfach nichts dagegen tun, dass es immer mehr Leerstände gibt, immer weniger Kinder geboren werden. Zum anderen ist es vor allem beachtlich, dass der Bürgermeister einer Gemeinde in unserem Illtal Gehör bei einer solch wichtigen und angesehenen Konferenz findet. Bleibt nur zu hoffen, dass das Thema Demografie auch hier direkt vor Ort weiter ernst genommen wird und dass Kommunalpolitiker wie Bürger der Gemeinde weiterhin Interesse daran haben, gegen den demografischen Wandel anzugehen. HintergrundDie internationale Konferenz UPE 8 an der Technischen Universität Kaiserslautern vom 23. bis 26. März gilt als eine der wichtigsten Umwelt- und Planungskonferenzen, die in diesem Jahr in Deutschland stattfindet. Das 8. internationale Symposium (UPE 8) der International Urban Planning und Environment Association bietet ein weltweites Forum zur Diskussion von Stadtplanungs- und Umweltthemen. Diesmal geht es um Demografie, um Schrumpfung, aber auch um wachsende Metropolen. red