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Anwohner brauchen noch Geduld

Derzeit wird an der Rosentalbrücke über die Ill noch kräftig gearbeitet. Foto: Andreas Engel
Derzeit wird an der Rosentalbrücke über die Ill noch kräftig gearbeitet. Foto: Andreas Engel FOTO: Andreas Engel
Illingen. Rund 1,8 Millionen Euro investiert der Landesbetrieb für Straßenbau in den Neubau der Ill-Brücke. Wegen der Bauarbeiten müssen Autofahrer, vor allem die Anlieger, Umleitungen und Behinderungen in Kauf nehmen. eng

. Voll im Zeitplan liegen die Bauarbeiten an der Brücke über die Ill, die von Illingen L 112 über Hüttigweiler und Welschbach nach Ottweiler führt, die sogenannte Rosentalbrücke.


Der Neubau der Brücke Provinzialstraße werde voraussichtlich Ende Oktober fertiggestellt, heißt aus dem Landesbetrieb für Straßenbau . Dann werden auch sämtliche Verkehrsumleitungen aufgehoben sein, die in Spitzenzeiten zu erheblichen Behinderungen führten, vor allem für die Anwohner in Post- und Hauptstraße.

Die Arbeiten an der eigentlichen Brückenkonstruktion mit Pfeilern, Widerlager und dem Überbau seien weitgehend abgeschlossen, teilte Klaus Kosok vom Landesbetrieb mit. Nun geht es an die Ausstattung, das heißt Straßenbeläge und Schutzmaßnahmen wie Geländer.



Wie Kosok weiter mitteilte, haben die Planer die Anzahl der Pfeiler in der Illaue von drei Pfeilern auf einen Mittelpfeiler reduziert. Die zuvor vierfeldrige Brücke über die Ill sei durch ein sogenanntes semi-integrales Bauwerk ersetzt worden. Bei semi-integralen Betonbrücken sind Widerlager, Unter- und Überbau teilweise monolithisch miteinander verbunden. Sie weisen daher keine Lager und weniger Dehnfugen auf. Der Überbau der Rosentalbrücke sei nur im Bereich des Mittelpfeilers einschließlich dessen Tiefgründung monolithisch verbunden, so dass ein Festpunkt in Längs- und Querrichtung entstehe und somit die Verschiebungen an den Widerlagern minimiert werden, erläutert Kosok. Die Verschiebungen und Verdrehungen bei Temperaturschwankungen wirken sich hierbei verstärkt auf den Baugrund und die Hinterfüllung der Widerlager aus.

Die Kosten für das neue Bauwerk betragen nach Angaben des Landesamtssprechers etwa 1,8 Millionen Euro.