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Für Europa: 30 Jahre deutsch-französische Freundschaft 

Für Europa : 30 Jahre deutsch-französische Freundschaft 

Das Partnerschaftstreffen zwischen Illingen und Civray fand diesmal im Saarland statt. In der Illipse wurde ein Festakt gefeiert.

(red) Der „Europamonat Mai“ hatte für den Partnerschaftsverein Illingen-Civray dieses Jahr eine ganz besondere Bedeutung, denn das 30-jährige Jubiläum der Partnerschaft zwischen Illingen und Civray unter der Schirmherrschaft des Ministerpräsidenten des Saarlandes Tobias Hans wurde als Einleitung der diesjährigen Aktionen beider Vereine mit der Begegnung und den Feierlichkeiten in Illingen begonnen. Die Delegation, bestehend aus 45 Personen aus Civray, darunter Bürgermeister Gilbert Jaladeau und die Vorsitzende des Partnerschaftskomitees aus Civray, France Bernard, hatte Gelegenheit, das Saarland kennenzulernen. Die Vorsitzende des Partnerschaftsvereins in Illingen, Carmen Simmet, hatte für die Gäste ein Programm vorbereitet, das ihnen ermöglichte, das Saarland mit seinen zahlreichen Facetten kennenzulernen. Eine Woche lang konnten die französischen Gäste Mettlach mit dem internationalen Unternehmen Villeroy & Boch und dem Bier der Abtei Bräu genießen sowie den formidablen Flair von Saarburg und die Eindrücke der Fahrt entlang der Saar, so heißt es in einer Mitteilung des Vereins weiter.

Der Festakt wurde in der Illipse gefeiert dank der Unterstützung von Bürgermeister Armin König und seines Mitarbeiters Frank Schuppener sowie von Ortsvorsteher Wolfgang Scholl.

Wichtig war allerdings das Sich-Besinnen auf die Vergangenheit der beiden Nationen, was mit dem Besuch des Soldatenfriedhofs und des Denkmals auf den Spicherer Höhen begangen wurde.

Der Empfang der Gäste in der Staatskanzlei in Saarbrücken und der Vortrag des Staatssekretärs für Justiz und Europaangelegenheiten, des Illingers Roland Theis, ließ in diesem historischen Jahr des 55. Jubiläums des Elysée-Vertrages die besten Aussichten für das Zusammenwachsen des Europa der Bürger und der Regionen erkennen sowie tiefe Dankbarbeit gegenüber den Gründervätern Europas Robert Schumann und Konrad Adenauer. Aber auch all denjenigen gegenüber, die sich im Rahmen der Vereinsarbeit auf lokaler Ebene zum Wohle eines vereinten Europas einbringen, wie der Verein schreibt.