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11:16 des ASV spiegelt Kampfgeschehen laut Trainer „nicht wider“

Hüttigweiler. Der ASV Hüttigweiler konnte auch im vierten Saisonkampf der 2. Ringer-Bundesliga West nicht in optimaler Besetzung antreten. Beim SRC Viernheim mussten die Illtaler am Samstagabend auf den verletzten Denis Baulaur verzichten. Außerdem musste der Ausfall von Ion Soilita verkraftet werden. So kam die 11:16-Niederlage nicht überraschend, obwohl der ASV fünf Einzelsieger stellte. Werner Kipper

Till Bialek trat gewohnt stark auf und besiegte Sebastian Otto mit 10:5. Murad Gadjumuradov entschied die Begegnung gegen Iren Yurokov mit blitzsauberen Aktionen 6:5 für sich. Als bester Punktesammler zeigte sich Mihai Esanu, der gegen Sebastian Jöck beim 16:0-Erfolg vier Teamzähler auf das ASV-Konto verbuchte.



Stilian Naydenov siegte gegen Florian Scheuer zwar mit 10:5, hätte aber gegen den Viernheimer Nachwuchsringer höher gewinnen müssen und so das Mannschaftsergebnis freundlicher gestalten können. Mathias Schwarz war gegen Steven Gottschling der klar bessere Ringer und siegte mit 11:8. "Das Ergebnis spiegelt das Kampfgeschehen keinesfalls wider", meinte ASV-Trainer Christoph Gall. Er bescheinigte auch Jan Bialek eine ganz starke Leistung. Das Hüttigweiler Eigengewächs überließ dem WM-Teilnehmer Arian Güney lediglich einen 3:2-Punktsieg. Robert Schmitt kämpfte toll und kam so gegen den deutlich schwereren Matthias Schmidt beim 0:10 über die Zeit. Die ASV-Nachwuchsathleten Steven Ecker, Mathis Jochum und Luca Reinshagen enttäuschten trotz hoher Niederlagen keineswegs. "Ihnen gehört die Zukunft", lobte Gall, dessen Team nach der vierten Niederlage Letzter bleibt.