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Hockey
Hockey-Männer des HTC starten in die Saison

Neunkirchen. Mit dem Heimspiel gegen den Kreuznacher HC beginnt am kommenden Sonntag (11 Uhr) für die 1. Herrenmannschaft des HTC Neunkirchen die Freiluft-Saison 2018/2019 in der 2. Regionalliga. Keine leichte Aufgabe, denn mit Kreuznach kommt gleich ein Titelanwärter in die Lakaienschäferei nach Neunkirchen. Von Volker Ammann

Erschwert wird die Lage beim HTC durch die personelle Situation. Nach zwei Abgängen, die bisher nicht kompensiert werden konnten, steht der HTC vor einer schwierigen Runde. Trotz einiger Probleme während der Saisonvorbereitung, es konnten nicht immer alle Spieler daran teilnehmen, ist der hauptamtliche Trainer, Rolf Altherr, zuversichtlich, den Klassenverbleib zu schaffen. Altherr ist ein erfahrener Trainer mit Stationen im In- und Ausland. Er arbeitete unter anderem in Frankreich, Italien und der Schweiz. Mit dem Hockey-Club Wettingen (Schweiz) gewann er 2002 den Europa-Pokal, vergleichbar mit der Champions Leaque im Fußball.


Zuletzt trainierte Altherr den HLC Rot-Weis München. „Nach dem Engagement in München suchte ich eine neue Herausforderung. Über einen Bekannten wurde ich auf den HTC aufmerksam gemacht“, erklärt Altherr. Er trainiert  die Damen- und Herrenmannschaften. „Eine große Herausforderung ist jedoch die Nachwuchsförderung. Zurzeit sind die Jugendmannschaften eher dünn besetzt. Ich werde deshalb verstärkt mit den Schulen zusammenarbeiten, um mehr Kinder  zu begeistern. Mit der tollen Anlage in der Lakaienschäferei, dem positiven Image des Sports und dem vorbildlich geführten Verein, stehen die Chancen dazu nicht schlecht“, erklärt der Trainer. Die sportlichen Ziele für die Runde sind für Altherr klar: „Bei den Herren ganz klar der Klassenverbleib. Wobei dies eine ganz schwere Aufgabe sein wird. Die Konkurrenz in dieser Liga ist sehr groß, denn die 2. Mannschaften der Bundesligavereine spielen mit. Da wir nicht über herausragende Einzelspieler verfügen, wird das Ziel nur durch eine geschlossene Mannschaftsleistung zu erreichen sein. Bei den Damen ist Altherr zurückhaltend: „Auch bei ihnen hat der Klassenverbleib oberste Priorität. Aber auch ein Aufstieg in die 2. Regionalliga ist durch den Austragungsmodus mit Relegationsspiel möglich. Das gelingt nur, wenn der Primus der Liga, Bad Dürkheim, Schwäche zeigt. Das Leistungsvermögen der übrigen Mannschaften liegt sehr eng zusammen“, sagt er.