Heimat- und Kulturverein Wiebelskirchen Weihnachtslieder von Alpen bis Afrika

Wiebelskirchen · Das Adventskonzert des Heimat- und Kulturvereins Wiebelskirchen stimmte mit einer großen Bandbreite an bekannten und unbekannteren Melodien auf Weihnachten ein.

Die Gruppe Joy war einer von drei Chören, die am Adventskonzert in Wiebelskirchen teilnahmen.

Die Gruppe Joy war einer von drei Chören, die am Adventskonzert in Wiebelskirchen teilnahmen.

Foto: Heinz Bier

Festliche Orgelklänge, Posaunen und Trompeten, drei Chöre mit Liedern zum Advent und zu Weihnachten und ein Instrumentaltrio mit Musik aus der Barockzeit – das 42. Adventskonzert des Heimat- und Kulturvereins Wiebelskirchen am dritten Adventssonntag war eine schöne Einstimmung auf das Weihnachtsfest. „Lehnen Sie sich zurück und lauschen Sie der Musik und dem Gesang“, empfahl Rudi Becker den Besuchern in der Dreifaltigkeitskirche. Er hatte das Konzert für den HuK organisiert und zusammen mit allen Beteiligten die Beiträge zusammengestellt.

Nach einem Orgelspiel von Joachim Weis zur Eröffnung knüpfte der Musikverein Harmonie unter der Leitung von Werner Ley mit der Romanze in F von Ludwig van Beethoven an den feierlichen Auftakt an. Der Chor der Dreifaltigkeitskirche und die Kolbe-Singers nahmen unter der Leitung von Judith Strauß als Chorgemeinschaft an dem Konzert teil. Von der Kirchenempore aus spannten die beiden Chöre ihren musikalischen Bogen von dem festlichen Kanon „Dona Nobis Pacem“ über den Weihnachtssong „African Noel“ bis hin zu dem weithin bekannten alpenländischen Weihnachtslied „Es wird schon gleich dunkel“.

Das Barock-Trio mit Christine Hüls an der Querflöte, Marianne Tusch an der Oboe und Judith Strauß am Klavier war erstmals beim Adventskonzert dabei – und das waren einmal andere, aber schöne Klänge. Auch das Intermezzo aus der sizilianischen Oper „Cavalleria rusticana“ als weiteres Stück des Musikvereins Harmonie passt durchaus zu einem Konzert in der Vorweihnachtszeit und erst recht das deutsche Adventslied „Tochter Zion, freue dich“, mit dem die Blechbläser der Harmonie vom Altarraum aus die gesamte Kirche ausfüllten.

Die Gruppe Joy mit ihrer Leiterin Sarah Dahlem hatte sich für das Konzert unter anderem das Weihnachtslied „Adeste fideles“ ausgewählt, das bei einem Konzert zur Weihnachtszeit immer gerne gehört wird. Die Interpretation der sieben Frauen mit ihrer Chorleiterin hörte sich schön an. Zum Programm gehörten auch mehrere Meditationen von Pfarrer Markus Krastl und Gemeindereferentin Claudia Busch. Ehe das Adventskonzert nach knapp 90 Minuten mit dem gemeinsamen „Macht hoch die Tür“ zu Ende ging, gab es in der Dreifaltigkeitskirche langen Beifall für alle Mitwirkenden, und den hatten sie sich auch verdient.

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