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Handball
SGH empfängt den HSV Merzig zum Topspiel

Merchweiler/Niederwürzbach/St. Ingbert. Die Fastnachts-Zeit ist vorbei, die Fastenzeit hat gerade begonnen. Während Menschen vielerorts ihren inneren „Jäck“ ausgelebt haben und nun die Zeit beginnt, in der klassischerweise auf Zigaretten, Alkohol oder auch Auto verzichtet wird, können die Freunde des Handballs froh sein. Von Lucas Jost

Das Handball-Fasten ist nach einer Woche Spielpause schon wieder vorbei. Die Saarlandliga leitet die Schlussphase der Saison ein.


Los geht’s am Samstagabend um 18 Uhr mit dem TV Niederwürzbach. Der Siebte der Liga erwartet in der heimischen Würzbachhalle Tabellenführer HC Dillingen/Diefflen, der gleichzeitig klarer Favorit ist. 19:32 hieß es für den Traditionsklub in der Hinrunde. Abhängig vom Kader hat der TVN zu Hause aber schon dem ein oder anderen Favoriten ein Bein stellen können.

Ähnlich schwer wie die bevorstehende Aufgabe des TV Niederwürzbach wird auch die der SGH St. Ingbert sein. Deren Aufgabe liegt nämlich punktgleich mit Tabellenführer HC Dillingen/Diefflen in erster Verfolger-Position, hat nach einem kurzen Durchhänger vier Siege in Folge eingefahren und heißt HSV Merzig/Hilbringen. „Die Punkte wollen wir unbedingt in der Halle bei uns behalten und den Zuschauern einen guten Kampf zeigen“, sagt Jens Weißmann. Im Hinspiel bejubelten die Ostsaarländer einen etwas überraschenden 25:24-Auswärtserfolg. Weniger Tore hatte die SGH nur in drei Begegnungen kassiert. Außerdem geht es für sie noch um eine gute Platzierung und den Anschluss an die Top Vier der Liga. „Wenn wir das Spiel gewinnen, sind wir immer noch oben mit dabei. Anders wird der Abstand größer und das nächste Spiel gegen Dillingen wird auch nicht einfacher“, verrät er. Die SGH bildet mit 19 Spielen, das heißt einem weniger als ihr Konkurrent und 23 Punkten genau das Bindeglied zwischen der Spitzengruppe und dem breiten Mittelfeld. Von seiner Mannschaft wünscht sich Weißmann einen fokussierten Start in die Begegnung. „Wir müssen uns konzentrieren und unser Spiel von Anfang bis Ende durchziehen und nicht, wie es oft passiert, die erste Hälfte verschlafen.“ Er warnt vor der Gegenstoß-Stärke der Gäste: „Merzig spielt einen eher schnellen Handball mit dem Versuch vieler Tempogegenstöße. Diese müssen wir unterbinden, indem wir nicht unüberlegt abschließen und keine technischen Fehler machen.“