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Haltestellen müssen erhalten bleiben

Haltestellen müssen erhalten bleiben

Haltestellen müssen erhalten bleibenZum Artikel "78-Jährige stimmt NVG um" (SZ vom 19. Januar) Seit einigen Wochen steigt die Wut bei den Bewohnern der Schiffweilerstraße immer mehr. Die Empörung richtet sich gegen die Stadt und die Neunkircher Verkehrsgesellschaft

Haltestellen müssen erhalten bleibenZum Artikel "78-Jährige stimmt NVG um" (SZ vom 19. Januar)Seit einigen Wochen steigt die Wut bei den Bewohnern der Schiffweilerstraße immer mehr. Die Empörung richtet sich gegen die Stadt und die Neunkircher Verkehrsgesellschaft. Die Gründe hierfür sind die neuen Planungen der NVG, künftig die beiden Haltestellen Annaschacht unten sowie Annaschacht oben nicht mehr anzufahren. Stattdessen soll eine neue Haltestelle in der Einmündung Tränkenweg errichtet werden. Als Grund hierfür geben die maßgebenden Herren der NVG (federführend der zuständige Leiter Herr Schmidt) an, der Fahrplan könnte durch den drei Minuten Umweg, was die Anschlussstellen betrifft, nicht eingehalten werden und hinzu käme noch, dass die Strecke unrentabel ist. Ein sehr großer Unmut besteht nicht nur darin, dass die älteren oder diejenigen Leute, die kein Auto besitzen, bis zur neuen Haltestelle fast 900 Meter laufen müssen. Schockierend ist, dass man diese Haltestelle an einem solchen Platz festlegt, an dem es eine Zumutung für ältere, aber auch jüngere Frauen ist, dort ein- beziehungsweise auszusteigen, da diese Haltestelle ganz außerhalb des Wohngebietes liegt und zusätzlich von Hecken und Sträuchern umgeben ist. Die Mitfahrer der NVG setzen sich besonders bei Dunkelheit einer sehr großen Gefahr aus. Des Weiteren, muss man, um in die Schiffweilerstraße zu gelangen, eine unübersichtliche sehr gefährliche Kurve überqueren, dass man um sein Leben bangen muss. Deshalb haben die Frauen der Schiffweilerstraße Unterschriften gesammelt und alle Anlieger unserer Straße haben die Petition unterschrieben, jedoch leider erfolglos. Deshalb fragen wir Sie, Herr Oberbürgermeister Decker, und Sie Herr Schmidt, ob drei Minuten Umweg und eine geringe Mehrbelastung für die NVG, wichtiger sind, als Unfälle oder Überfälle, die nicht nur Not für die Betroffenen und deren Angehörige, sondern auch den Ruf unserer Stadt in Missklang bringt. Wir bitten Sie hiermit, Ihre Entscheidung nochmals zu überdenken und in unserer heutigen kaltherzigen Zeit, Menschlichkeit sowie Sicherheit über den Profit zu stellen. Friedrich Holzer, Wiebelskirchen