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Gurkenmasken und KEW-Interviews

Nächsten Sonntag sind die Bürger das erste Mal in diesem Jahr aufgerufen, wichtige Kreuzchen zu machen. Die Wahlkämpfer biegen also in die Zielgerade ein. Längst werden die ersten Plakate unansehnlich. Deshalb hat die CDU jetzt schnell noch mal frische Tafeln mit dem Konterfei von Angela Merkel aufgehängt

Nächsten Sonntag sind die Bürger das erste Mal in diesem Jahr aufgerufen, wichtige Kreuzchen zu machen. Die Wahlkämpfer biegen also in die Zielgerade ein. Längst werden die ersten Plakate unansehnlich. Deshalb hat die CDU jetzt schnell noch mal frische Tafeln mit dem Konterfei von Angela Merkel aufgehängt. Doch ob die Bürger sich bei ihrem Anblick wirklich für Europa begeistern oder über das reichlich glattgebügelte Gesicht der Kanzlerin eher ins gedankliche Stolpern geraten, scheint noch nicht entschieden. Die Werbeagentur hat unsere Angie anscheinend zu lange unter der virtuellen Gurkenmaske des Bildbearbeitungsprogramms gelassen. Das Bemühen, mit guten Bilder zu punkten, schlägt halt manchmal Kapriolen. Das gilt im Übrigen auch auf lokaler Ebene. Da gibt es ein zweifellos nett getroffenes Motiv des Neunkircher Oberbürgermeister-Kandidaten Jürgen Fried. Dieser lächelt seinen Betrachter an und schaut dabei mit freundlichen Augen über den Brillenrand. Nun taucht ausgerechnet dieses von diversen SPD-Plakaten her bekannte Foto auch in einer tausendfach verteilten Informationsschrift der KEW auf. Die informiert ihre Kunden über neue Strom- und Erdgastarife. Aber nicht nur das. In diesem Faltblatt führt die KEW - wie Kai aus der Kiste - auch ein Interview mit Jürgen Fried zum Neunkircher Musical-Projekt. Ein Schelm, wer sich dabei etwas denkt!