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Kreis hat neues Fischfanggerät
Gewässer besser überwachen

Neunkirchen. Mit Hilfe eines elektronischen Fischfanggerätes, welches vom Landkreis Neunkirchen mitfinanziert wurde, kann die Arbeitsgemeinschaft Oster, ein Zusammenschluss aus mehreren Angelvereinen, nun die Gewässer im Landkreis besser überwachen.

Das teilt der Kreis mit. Bei der Inbetriebnahme des neuen Gerätes begleitete Landrat Sören Meng die Verantwortlichen des Angelvereins. „Es geht darum, den Fischbestand in den Gewässern im Kreis zu kontrollieren, um Umwelteinflüsse rechtzeitig beurteilen und steuern zu können. Hier leistet das Ehrenamt eine wichtige, ökologisch nachhaltige Arbeit.“ Daher hat der Landkreis die Beschaffung mit rund 2100 Euro bezuschusst. Durch Wasserverschmutzung kommt es immer wieder zu Schwankungen der Artbestände in Gewässern. Mithilfe des elektronischen Fischfanggerätes könne der Artbestand schnell, effizient und tierfreundlich geprüft werden. Durch Gleichstrom, der in das Wasser geleitet wird, werden die sich darin befindlichen Fische kurzzeitig betäubt und bewegungsunfähig macht. Dadurch können die Fische gezählt, vermessen und untersucht werden. Nach wenigen Sekunden sind die Fische wieder schwimmfähig. Das elektrische Fischen dient ausschließlich der Bestandsüberwachung und hilft bei der Ursachenforschung von Fischsterben. Im Ernstfall kann so schnell eingegriffen werden und Fischsterben oder Artenverfall vorgebeugt werden.