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Gelbe Tonne kommt im Landkreis Neunkirchen am 1. Januar 2021

Leerung ab Januar 2021 : Lieferung frei Haus: Gelbe Tonne kommt

Stadt Neunkirchen informiert über Termine und die Nutzung. Inhalt wird kontrolliert.

Ab dem 1. Januar 2021 erfolgt die Sammlung der Leichtverpackungen nicht mehr über den „Gelben Sack“, sondern über die „Gelbe Tonne“. Diese werden von dem zuständigen Unternehmen RMG Rohstoffmanagement GmbH im Laufe des kommenden Monats im Landkreis Neunkirchen ausgeliefert, teilt die Stadtverwaltung Neunkirchen mit. Dabei sei zu beachten, dass die Entsorgung der Leichtverpackungen bis einschließlich 31. Dezember 2020 noch über den Wertstoffsack erfolgen müsse. Die Wertstofftonnen werden erst ab Januar 2021 geleert. Die Leerung erfolgt alle zwei Wochen, wobei die konkreten Termine zurzeit noch nicht feststehen.

Eine Beantragung der Wertstofftonnen ist nicht erforderlich. Die RMG Rohstoffmanagement GmbH verteilt die „Gelben Tonnen“ auf Grundlage der Daten zur Restmüllentsorgung. Änderungswünsche im Hinblick auf die Behältergröße können erst nach Abschluss der Behälterverteilung umgesetzt werden. Das Abfuhrunternehmen bittet diesbezüglich um Verständnis.

Die Sammlung und Abfuhr der Leichtverpackungen erfolgt auf privatrechtlichem Wege durch die Dualen Systeme und die von dort beauftragten Abfuhrunternehmen. Somit hat weder die Stadt noch der Entsorgungsverband Saar eine vertragliche Bindung mit den ausführenden Unternehmen und verfügt somit über keine rechtlichen Möglichkeiten auf deren Handeln einzuwirken.

Das zuständige Entsorgungsunternehmen ist angehalten, den Inhalt der „Gelben Tonnen“ auf Fehlbefüllungen zu kontrollieren – insbesondere, wenn Gewicht und andere Auffälligkeiten darauf hinweisen.

Sobald festgestellt wird, dass eine „Gelbe Tonne“ mit Fremdmaterialien fehl befüllt ist, wird die jeweilige Tonne mit einem Hinweis versehen, dass der in der Wertstofftonne enthaltene Abfall bis zur nächsten Abfuhr nachsortiert werden muss. Erfolgt keine Nachsortierung, wird über den EVS eine gebührenpflichtige Entsorgung des fehl befüllten Behälters durchgeführt. Im Wiederholungsfall können Nutzer von der Verpackungsentsorgung ausgeschlossen werden. Sie können dann das kostenfreie Rücknahmesystem der „Gelben Tonne“ eine längere Zeit nicht mehr in Anspruch nehmen und müssen Verpackungen anderweitig entsorgen.

Die Stadtverwaltung gibt Tipps zur richtigen Befüllung der „Gelben Tonnen“: Die Wertstofftonnen dienen der Erfassung von Verkaufs- und Serviceverpackungen, die nicht aus Glas oder Papier bestehen, wie zum Beispiel Verkaufs- und Serviceverpackungen aus Aluminium wie Aluschalen, Alufolien etc. Nicht in die Gelbe Tonne gehören allerdings Töpfe, Schüsseln und ähnliches.

Ebenfalls in die Gelbe Tonne gehören Verkaufs- und Serviceverpackungen aus Weißblech wie Konserven-, Getränkedosen etc. sowie Verkaufs- und Serviceverpackungen aus Kunststoffen wie zum Beispiel Tragetaschen, Folien, Joghurtbecher und Einwegflaschen aus Kunststoff usw. Nicht hinein gehören Gebrauchsgegenstände aus Kunststoff, Abdeckfolien und -planen, Spielzeug usw. In die Gelbe Tonne kommen auch Verkaufs- und Serviceverpackungen aus Verbundstoffen wie ·Getränkekartons, Kaffee-Vakuumverpackungen etc. sowie aus Styropor, zum Beispiel Fernseherverpackung. Nicht hinein gehören Deckenplatten, Dämm- und Baumaterial, sie kommen auf den Wertstoffhof.