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Fußball-Saarlandligist Ottweiler braucht einen Sieg gegen Quierschied

Fußball : „Die Luft da unten wird langsam dünner“

Fußball-Saarlandligist Ottweiler braucht einen Sieg gegen Quierschied. Eppelborn muss nach Herrensohr.

Nach dem Spitzenspiel und der Heimniederlage gegen den SV Auersmacher ist die SV Elversberg II an diesem Wochenende in der entgegengesetzten Tabellenregion unterwegs. Am Sonntag um 15.30 Uhr muss der Zweite beim Abstiegskandidaten FV Schwalbach antreten und das wird nach Meinung des Trainers alles andere als ein Selbstläufer. „Solche Spiele sind nie angenehm“, gibt Marco Emich zu verstehen und er ergänzt: „Diese Mannschaften wissen, dass sie sich reinhängen müssen und entsprechend wird sich Schwalbach in den Zweikämpfen verhalten“. Deshalb erwartet der Elversberger Trainer auch „eine Mannschaft, die ganz tief stehen wird und ein engeres Spiel, als es das Tabellenbild vielleicht erwarten lässt“. Emich geht nicht davon aus, dass die Niederlage gegen Auersmacher bei seinen Spielern Nachwirkungen zeigt. „Wir haben am Dienstag nach dem Training über das Spiel gesprochen und danach ist die Sache abgehakt“, versichert der SVE-Trainer. Steffen Bohl wird wegen seiner Knieprobleme weiterhin fehlen, ansonsten kann Emich auf den Kader der vergangenen Spiele zurückgreifen.

Im Duell der Tabellennachbarn ist der FV Eppelborn am Sonntag um 15 Uhr beim TuS Herrensohr zu Gast. Die Gastgeber stehen mit 42 Punkten auf Platz sieben, der FVE hat als Achter drei Zähler weniger. Für die Eppelborner ist es die erste Auswärtsaufgabe nach zehn Heimspielen hintereinander, von denen neun gewonnen wurden. „Da kommt natürlich ganz viel Qualität auf uns zu“ erwartet der Eppelborner Trainer vor der Begegnung beim amtierenden Meister. Aber er sagt auch: „Wir fahren mit einer Respekt, aber keinesfalls mit Angst nach Herrensohr“, und das steht auch für das gestiegene Selbstvertrauen bei den Gästen nach der stolzen Serie der vergangenen Wochen. Und die soll noch nicht zu Ende sein. „Mit einem weiteren Sieg können wir den Anschluss an die vorderen Plätze herstellen“, macht Jan Berger klar, „und ein Platz im oberen Drittel der Tabelle ist auf jeden Fall besser als Platz acht“.

Die FSG Ottweiler/Steinbach peilt am Samstag im Heimspiel gegen die Sportvereinigung Quierschied (16 Uhr) den ersten Sieg des Jahres an. Der ist auch vonnöten, denn nach nur einem Punkt aus den ersten vier Spielen des Jahres sind die Steinbacher der Abstiegszone wieder etwas näher gekommen. „Die Luft da unten wird langsam dünner für uns“, hat auch Frank Backes erkannt, „und deshalb ist ein Sieg gegen Quierschied eminent wichtig“. Der Steinbacher Trainer sagt das auch mit Blick auf die kommenden Gegner, denn die heißen Eppelborn, Elversberg II und Köllerbach, „und auch deshalb brauchen wir gegen Quierschied einen Dreier“. Der Auftritt der Mannschaft vor zwei Wochen gegen den SV Mettlach hat den Verantwortlichen Mut gemacht, „und deshalb müssen wir versuchen, die guten Ansätze aus diesem Spiel am Samstag mitzunehmen“. Mit Lukas Hainer wird bei den Gastgebern ein Leistungsträger aus beruflichen Gründen fehlen und Sahbaz Husic kommt erst am Spieltag aus dem Urlaub zurück, so dass auch sein Einsatz ungewiss ist.

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