| 20:44 Uhr

Fußball
Eppelborn will Serie ausbauen

Elversberg/Eppelborn/Steinbach. Der Trainer der SV Elversberg II sieht dem Spitzenspiel am Samstag um 15.30 Uhr beim SV Auersmacher mit Vorfreude und einiger Gelassenheit entgegen, weiß aber auch um die Schwere der Aufgabe. „Natürlich wollen die nicht ein drittes mal hintereinander zuhause verlieren“, sagt Marco Emich vor dem Spiel des Ersten beim Dritten, nachdem der SVA seine beiden letzten Heimspiele gegen die SpVgg Quierschied (0:1) und den FV Eppelborn (2:4) nicht gewinnen konnte. Von Heinz Bier

Emich weiter: „Sie werden auf jeden Fall versuchen, in der Spitzengruppe der Liga drin zu bleiben, und deshalb wird das für uns nicht einfach.“ Aber der SVE-Trainer verweist zugleich auf die derzeitige gute Verfassung seiner Mannschaft und sagt: „Wir sind im Moment gut drauf und freuen uns einfach auf ein schönes und spannendes Spiel“. Der Einsatz von Steffen Bohl, der gegen Primstal in der Pause verletzt ausgewechselt wurde, ist noch ungewiss, „aber ein Risiko werden wir auf keinen Fall eingehen“, versichert Emich. Christian Frank ist nach seiner Gelb-Roten Karte in Neunkirchen noch ein Spiel gesperrt.


Nach den beiden Siegen gegen zwei Mannschaften aus dem oberen Drittel ist der FV Eppelborn an diesem Wochenende beim Tabellenvorletzten zu Gast. „Das wird für uns mit Sicherheit schwerer als gegen Primstal und Auersmacher“, warnt der Eppelborner Trainer vor dem Gastspiel am Sonntag um 15.30 Uhr beim FV Schwalbach. Jan Berger sagt auch warum: „Primstal und Auersmacher haben Fußball gespielt, in Schwalbach werden wir das Spiel machen müssen.“ Ähnlich äußert sich der Eppelborner Sportvorstand. „Wir tun uns gegen vermeintlich schwächere Gegner immer schwer“, erklärt Tobias Saar, „und das wird auch in Schwalbach so sein, weil wir vermutlich das Spiel machen müssen“. Saar geht zudem davon aus, dass mit dem neuen Trainer Dimitri Abazadze in Schwalbach ein neuer Wind weht und er warnt auch vor dem Neuzugang Samed Karetas, der allein sechs der zwölf Schwalbacher Saisontore erzielt hat. „Das wird mit Sicherheit kein Selbstläufer“, erwartet Tobias Saar, „aber ich hoffe, dass wir mit unseren beiden Siegen zuletzt den Bock umgestoßen haben“, sagt er weiter.

Bei der FSG Ottweiler/Steinbach ist nach den beiden deutlichen Niederlagen und neun Gegentoren gegen Saar 05 und Mettlach zwingend Wiedergutmachung angesagt. „Wir müssen ganz einfach wieder zu unseren Tugenden finden“, fordert Trainer Frank Backes vor dem Steinbacher Kirmesspiel am Sonntag um 15 Uhr gegen den SV Bübingen. So wie beim 0:4 in Mettlach dürfe die Mannschaft auf keinen Fall noch einmal auftreten, macht der 45-Jährige klar. Die Personalsituation beim Drittletzten hat sich leicht entspannt, denn mit Peter Lieder, Sahbaz Husic und Bartosz Klosowski stehen im Kellerduell drei wichtige Spieler wieder zur Verfügung, „und damit ist auch die Konkurrenzsituation wieder größer“, betont Frank Backes.