1. Saarland
  2. Neunkirchen

Fußball: FSG mit Rückenwind, SVE II mit Gegenwind

Fußball : FSG mit Rückenwind, SVE II mit Gegenwind

Die FSG Ottweiler-Steinbach bleibt in der Fußball-Saarlandliga zuhause eine Macht. Das 3:2 (1:1) am vergangenen Samstag gegen den FC Homburg II war bereits der fünfte Sieg im siebten Heimspiel. „Im Endeffekt war es ein verdienter, aber ein glücklicher Sieg“, räumte der Steinbacher Trainer hinterher ein, „und wir hätten auch mit einem Unentschieden leben können“, sagte Stephan Schock weiter. Vor 100 Zuschauern musste seine Mannschaft zweimal einem Rückstand hinterherlaufen. Durch ein Eigentor von Philipp Würtz waren die Gäste nach einer Vierteilstunde in Führung gegangen, aber nur drei Minuten später gelang Florian Schneider der Ausgleich. Nach der erneuten Homburger Führung durch Philipp-Marco Wunn (65.) dauerte es wieder nur drei Minuten, ehe Lukas Decker das 2:2 erzielte. Den Steinbacher Siegtreffer erzielte Lukas Hainer mit einem berechtigten Foulelfmeter in der 91. Minute, nachdem Sahbaz Husic im Strafraum zu Fall gebracht worden war. Am Samstag müssen die Steinbacher um 15.30 Uhr bei Rotweiß Hasborn antreten, das nach zuletzt drei Niederlagen hintereinander auf Platz 16 abgerutscht ist. „Die sind natürlich nicht so schlecht, wie es der Tabellenplatz aussagt“, warnt der FSG-Trainer und er fügt hinzu: „Die haben natürlich andere Ansprüche und werden auch gegen uns versuchen, sich da hinten raus zu schaffen.“

Die SV Elversberg II scheint ein wenig außer Tritt geraten. Nach gutem Start gab es für die Mannschaft von Marco Emich zuletzt vier Niederlagen und 2:10 Tore in Folge. „Ja, wir haben im Moment keine gute Phase“, räumte Emich nach dem 0:3 am Sonntag beim SV Bübingen ein. Das sei aber erklärbar, meinte der SVE-Trainer im Hinblick auf arge personelle Probleme. Vor dem Spiel in Bübingen waren ihm beispielsweise die beiden Routiniers Christian Frank und Pascal Steletta verletzt ausgefallen und nach 25 Spielminuten musste auch sein Torwart Jan-Philipp Greff verletzt vom Feld. Knackpunkt war für Emich in Bübingen allerdings die rote Karte für Maurice Müller wegen einer Unsportlichkeit eine Minute vor der Halbzeit. „Nach dem Wechsel hat uns Bübingen unter Dauerbeschuss genommen und irgendwann war das nicht mehr zu halten“, erklärte Emich die drei Gegentore zwischen der 60. und 73. Minute.

Am Sonntag empfängt die SVE um 15 Uhr im St. Ingberter Mühlwaldstadion die FSG Bous, die nach gutem Start mittlerweile bis auf Platz 13 zurückgefallen ist. „Bei denen kommt jetzt die Phase, dass man sie nicht mehr unterschätzt“, erklärt Emich diesen Abwärtstrend des Aufsteigers. Der SVE-Trainer gibt sich auf jeden Fall „zuversichtlich, dass wir am Sonntag wieder etwas holen“.