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„Fridays for Future“-Ortsgruppe Neunkirchen lädt zur Demo für bessere Klimapolitik

„Fridays for Future“ : Rund 100 Teilnehmer bei Klima-Demo in Neunkirchen

Es ist ein überschaubarer Zug, der sich an diesem Freitag vom Mantes-La-Ville-Platz zum Lübbener Platz in der Neunkircher Unterstadt aufmacht.

Die „Fridays for Future“-Ortsgruppe Neunkirchen hat erstmals zu einer Klima-Demo im Saarland während der Ferien geladen. Die Schüler rufen: „Leute, lasst das Glotzen sein, reiht Euch in die Demo ein.“ Bei rund 70 Schülern und Unterstützung durch etwa 20 bis 30 ältere Semester hätte das nicht geschadet. Der erste Neunkircher Klimastreik Anfang April hatte doppelt so viele Menschen auf die Straße gebracht.

Santino Klos, ein Sprecher der Ortsgruppe, bedankt sich bei der Kundgebung auf dem Lübbener Platz bei denen, die gekommen sind: „Die Teilnehmerzahl ist uns egal. Nicht das ist wichtig, sondern für seine Meinung einzustehen, sie kundzutun und laut zu äußern.“ Unterstützung gibt es auch von den „Parents for Future“. Claudia Kirsch aus St. Ingbert sagt am Mikrofon: „Die Politiker haben Angst vor Euch. Ihr habt uns aus der Starre geholt.“

Der Klimawandel kenne keine Ferien – mit diesen Worten hatte die Ortsgruppe Neunkirchen zur Demo in den Osterferien eingeladen. Sie wollte damit auch den Vorwurf des Schulschwänzens entkräften.