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Feuerwehr Neunkirchen
Feuerwehr verhindert Umweltschaden

Unfall in der Königsbahnstraße. Foto: Kai Hegi
Unfall in der Königsbahnstraße. Foto: Kai Hegi FOTO: Kai Hegi
Neunkirchen. Die Neunkircher Feuerwehr hat einen Umweltschaden verhindert: Nach einem Verkehrsunfall in der Königsbahnstraße am Freitagmittag traten größere Mengen Öl aus.

Nach einem Verkehrsunfall in der Königsbahnstraße am Freitagmittag traten größere Mengen Öl aus den Unfallfahrzeugen aus und drohten, in die Kanalisation einzudringen und nahe Bachläufe zu verunreinigen. Die Freiwillige Feuerwehr verhinderte dies. Noch im laufenden Einsatz mussten die Feuerwehrleute zu einem weiteren Schadensfall in den Nachtigallenweg ausrücken. Dort war eine Tanne umgeknickt und drohte, auf einen Gehweg und die Straße zu stürzen.


Kurz vor 12 Uhr kollidierten auf der Königsbahnstraße auf Höhe der Spielothek aus bislang noch ungeklärter Ursache ein schwarzer Mercedes-Benz ML mit einem Zustellfahrzeug eines Paketdienstes, erläutert die Wehr zu dem ersten Einsatz. Während der weiße Renault Master einen Stromkasten überfuhr und nach dem Zusammenprall mit einem Baum am Straßenrand zum Stehen kam, fuhr der Mercedes ein Straßenschild um und riss sich dabei die Ölwanne auf. Noch bis unter die Brücke, über die der Boxbergweg die Königsbahnstraße überquert, setzte der Mercedes seine Fahrt fort und kam erst dort zum Stillstand. Ein Unfallbeteiligter zog sich leichte Verletzungen zu. Aus dem beschädigten Mercedes traten große Mengen Öl und Betriebsstoffe aus. Durch den ergiebigen Regen verteilte sich das ausgelaufene Öl großflächig auf einem rund 220 Meter langen Straßenabschnitt und drohte, von dort aus in die Kanalisation und nahe Bachläufe im Bereich des Hüttenparks gespült zu werden.

Um das ausgetretene Öl von der Königsbahnstraße zu entfernen, rückte der Zentrale Betriebshof mit seiner Ölspurbeseitigungsmaschine an. Das im Bereich der Brücke des Boxbergweges angestaute Gemisch aus Öl und Regenwasser konnte durch die Feuerwehr mit der Vakuumpumpe des Rüstwagen-Gefahrgut abgesaugt und in ein Spezialfass gefüllt werden. Die Reinigungsarbeiten in der wegen des Unfalls voll gesperrten Königsbahnstraße dauerten bis in die späten Abendstunden an.

Im Nachtigallenweg war eine etwa 20 Meter hohe Tanne umgeknickt und in einem nahestehenden Baum hängen geblieben. Ein Teil des abgeknickten Baumes ragte im Kurvenbereich über den Gehweg sowie die Straße und drohte hinabzustürzen. Mit Hilfe der Drehleiter konnten Feuerwehrleute mit einer Kettensäge den Baum soweit zurückschneiden, dass eine Gefahr für Fußgänger und andere Verkehrsteilnehmer beseitigt wurde. Um den Baum muss sich nach Angaben der Wehr der Grundstückseigentümer kümmern.