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Evakuierung
Rathaus Neunkirchen nach Bombendrohung geräumt

FOTO: dpa / Friso Gentsch
Neunkirchen. Im Neunkircher Rathaus gab es heute Nacht eine Bombendrohung. Diese kam per Email um 1.37 Uhr in der Nacht. Von Sebastian Klöckner, Michael Kipp und Tobias Fuchs
Sebastian Klöckner

Nach Angaben der Polizei ging die Drohung vor Dienstbeginn ein, so dass sich noch keine Menschen im Rathaus aufgehalten hatten.


Zur Stunde wird das Rathaus mit Hunden nach Sprengstoff abgesucht. Auch der evangelische Kindergarten, der am Rathaus liegt, kann vorerst seinen Betrieb nicht aufnehmen.

Auch der Verkehr ist von der Bombendrohung und dem Polizeieinsatz betroffen. Der „Oberer Markt" ist zur Zeit gesperrt. Autofahrer sollen den Bereich weiträumig umfahren.



Die Angestellten wurden zunächst in der Gebläsehalle untergebracht. Mittlerweile bekamen sie dienstfrei. Das Rathaus bleibe heute geschlossen, heißt es seitens der Stadt.

Auch in anderen Rathäusern in Deutschland gab es heute Bombendrohungen. Unter anderem in Kaiserslautern, Augsburg, Göttingen und Rendsburg bei Neumünster.

Schon einmal herrschte in Neunkirchen ein Großalarm: Im Januar 2016 war in der Poststelle des Rathauses ein Brief mit einem verdächtigen weißen Pulver eingegangen - wie später auch in anderen Verwaltungen. Sechs Mitarbeiter mussten in Quarantäne. Das vermeintliche Gift entpuppte sich als Maismehl.

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