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Zwischen Kartentricks und Großillusion

Eppelborn. Ob zerteilte Jungfrau oder Fingerspielchen – Maxim Maurice unterhielt die Zuschauer bestens. Vor allem die Damen im Publikum waren begeistert von seinem „Quick Change“, bei dem er wie von Zauberhand seine Assistentinnen in immer wieder neue Outfits einkleidete. Carolin Merkel

"Erscheinen lohnt sich!" heißt das neue Programm, mit dem Maxim Maurice alias Philipp Daub am Samstagabend im Eppelborner Big Eppel Premiere feierte. Seiner Aufforderung zu erscheinen, waren am Ende so viele gefolgt, dass Kulturamtsleiter Aloysius Scholtes die letzten freien Plätze mit einer Strichliste vergab, kurz vor der Show hieß es schließlich: ausverkauft. Das freute Bürgermeisterin Birgit Müller-Closset, die als großer Fan des saarländischen Magiers in der ersten Reihe Platz genommen hatte ebenso wie den Künstler. Der konnte sein neues Programm, eine gelungene Mischung aus großen Illusionen und kleinen, aber verblüffenden Tricks, präsentieren.

Gut zwei Stunden lang verzauberte der Mann, der zum Showstart aus dem Nebel kam, sein Publikum. Das war aber nicht nur zum Zuschauen verdammt, sondern wirkte aktiv mit, ob als Schütze oder als Versuchskaninchen am Fühlkasten.

Mit acht Jahren, so erzählte Maxim Maurice, habe er mit der Zauberei angefangen, seine damals erlernte Fingerfertigkeit stellte er gerne unter Beweis, das Publikum tat sich mit den Fingerspielchen eher schwer. Als Frauenversteher hatte er zusammen mit Assistentin Jennifer Martinez ein Kunststück mitgebracht, das vor allem die Damen in Verzückung brachte. Beim "Quick Change" ließ er Martinez mal im hautengen Glitzerkostüm, dann gleich darauf in einer weißen Ballrobe erscheinen, blitzschnell verwandelte sich die sympathische junge Frau immer wieder, dabei reichte sogar einfach ein Tuch oder eine Handvoll Glitzer, um ein neues Outfit zu zaubern.

Aber nicht nur schöne Kleider gab es für Martinez und ihre Kollegin Roxane Ruffing. Denn Maxim Maurice, gar nicht zimperlich, zerteilt schon mal gerne seine Assistentinnen, vergisst dabei allerdings, auf die richtige Reihenfolge der Kisten zu achten. Doch er wäre kein Magier, wenn nicht immer am Ende beide Damen unversehrt wieder auf der Bühne stehen würden.

Bereits zur Pause hatte er mit seiner Mischung aus Kartentricks und Großillusion das Publikum gefangen genommen, so mancher fragte sich, was da noch kommen sollte im zweiten Teil. Mit seinem Profi-Team - neben den Damen unterstützen ihn auf der Bühne Andreas Grub, Tobias Jolly und Gianluca Cicerone bei der Show - legte der 25 Jahre alte Saarländer noch eine Schippe drauf, probierte mit zwei Freiwilligen aus dem Publikum die neu erworbene Hand-Guillotine aus.

Viel Beifall gab es für seine Illusionen, aber auch für die charmante Moderation, die ihn immer wieder ganz nah an die Zuschauer brachte. Wie nah, das zeigte der letzte große Zaubercoup im Programm, der mit einem völlig unerwarteten Ausgang daherkam. Anstatt, wie vermutet, aus einer der Kisten zu steigen, tauchte Maxim Maurice mitten im absolut begeisterten Publikum auf.

Tosenden Beifall hatte er sich verdient, ging aber nicht ohne sein inzwischen legendäres "Legespiel des Lebens" von der Bühne.