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Geburtstag
Zum runden Geburtstag bebte die vollbesetzte Hirschberghalle

Gute Stimmung beim 30. Geburtstag hatte natürlich auch der Ober-Dudler Andreas Trenz.
Gute Stimmung beim 30. Geburtstag hatte natürlich auch der Ober-Dudler Andreas Trenz. FOTO: Merkel Carolin / Carolin Merkel
Bubach-Calmesweiler. Die Original Bubacher Dorfdudler haben ihr 30-jähriges Bestehen mit einem zünftigen Konzert gefeiert. Stolz zeigte sich auch Ortsvorsteher Werner Michel. Von Carolin Merkel

In Nostalgie schwelgen, aber auch einen Blick in die Zukunft werfen, beides gehört zu einem runden Geburststag dazu. Bei den Original Bubacher Dorfdudlern, die in diesem Jahr ihren 30. feiern, sorgten die Stückauswahl, aber auch die vielen Bilder, die von drei Jahrzehnten voller Konzerte und Veranstaltungen erzählten, dafür, dass die Konzertbesucher noch einmal einen Blick zurückwerfen konnten. Die Dorfdudler hatten zum traditionellen „Festival der Blasmusik“ in die Hirschberghalle eingeladen. Die zeigte sich trotz bestem Frühsommerwetter vollbesetzt. „Am Anfang kamen die vier Musiker, die die Dorfdudler gegründet haben, aus Bubach. Längst ist die Kapelle gewachsen, ist damals wie heute in der Gemeinde überaus beliebt“, erklärte Eppelborn Bürgermeisterin Birgit Müller-Closset. Musikalisch, aber auch mit drei Rekorden – mit dem größten Schwenker, der größten Lyonerpfanne und dem größten Spießbraten – sind die Dorfdudler bereits jetzt in die Geschichtsbücher eingegangen.


Stolz auf seine Musiker zeigte sich auch Ortsvorsteher Werner Michel. Er dankte den Musikern um Leiter und Ideengeber Andreas Trenz dafür, dass in Kooperation mit dem Ortsrat die Kirmes erhalten geblieben ist. Musikalisch begrüßten die Dorfdudler mit ihrem Moderator Wolfgang Raber mit einem Blasquartett ihre Gäste. Es erinnerte, ebenso wie das erste Holzwappen, das auf der Bühne einen Ehrenplatz gefunden hatte, an die Gründungszeit. Neben Andreas und Johannes Trenz, bis heute als Dorfdudler aktiv, waren damals noch Reinhard Trenz und Erwin Scholtes mit von der Partie. Zum 30-Jährigen spielten neben den Trenz-Brüdern Klaus Berwian und Simon Brück zur Eröffnung auf.

Danach wurde es voll auf der Bühne, 20 Männer und zwei Frauen griffen zu den Instrumenten und ließen die Hirschberghalle immer wieder beben. Viel Beifall gab es für die ausgewählten Stücke wie die „Amboß-Polka“ oder den SR3-Sommeralm-Song auch von der „Bürgermeisterin des Borre-Eck“, Lisbeth Schweitzer, dem Vereinslokal der Dorfdudler. Von dort aus haben die Musiker in ihren Trachten in drei Jahrzehnten nicht nur das Saarland erkundet, sondern waren vom Norden bis in den Süden Deutschlands, aber auch in Frankreich unterwegs.

Mit ihrer Musik Freude machen, das auf musikalisch höchsten Niveau, das war und ist das erklärte Ziel von Dirigent Andreas Trenz. Am Sonntag konnten die Dorfdudler das Publikum mitreißen. Dafür gab es nach gut zwei Stunden Konzertprogramm tosenden Beifall.