Wo stehen die Handballfreunde Illtal?

Handball : Wo stehen die Handballfreunde Illtal?

Nach dem nicht optimal verlaufenen Saisonstart bricht bei den Handballfreunden Illtal keine Panik aus. Der Verein weiß um die eigene Stärke in der Zeit vor der Winterpause.

Mit acht Punkten aus acht Spielen läuft die Saison für die Handballfreunde Illtal bisher noch nicht wie geplant. Der Verein, der seit Jahren zu den stärksten Mannschaften der Oberliga Rheinland-Pfalz/Saar gehört, dümpelt derzeit in ungewohnten Gefilden herum und ist mit einem Torverhältnis von 230:205 nur Zehnter. Jetzt schon von einer Krise zu sprechen, würde dem Klub aber nicht gerecht werden.

„Vom Saisonstart her ist es so, dass er im Vergleich zum vergangenen Jahr schlechter ist. Aber er ist immer noch im Rahmen“, beruhigt Steffen Ecker. Die beiden Niederlagen beim TV Hochdorf (32:33) und vergangenen Samstag bei den Sportfreunden Budenheim (26:31) seien absolut verkraftbar. „Vor allem die Spiele in Völklingen und Mundenheim waren es, die wir nicht so auf der Rechnung hatten. Aber wir waren einfach schwach in den Spielen“, gesteht der Trainer der Handballfreunde und erörtert: „Gegen Völklingen haben wir uns schlecht bewegt und den Ball schlecht bewegt. Gegen Mundenheim war das ähnlich. Es kommt dazu, dass wir in allen spielen, die wir verloren haben, eine schlechte Chancenverwertung hatten.“

Im Saar-Derby unterlag seine Mannschaft 24:26, bei den Vereinigten Turnvereinen Mundenheim 23:25. Grund zur Panik geben diese Niederlagen aber auch nicht. „Wir werden da nicht nervös, keiner von uns. Es bleibt vom Programm her alles gleich. Wir haben das immer durch einen starken November bis zur Weihnachtspause so gestaltet, dass wir zufrieden in die Winterpause gehen können. Das ist jetzt das Ziel. Und, dass wir besser spielen“, gibt Ecker vor. Eine Leistungssteigerung soll es richten: „Gegen Budenheim war es schon besser. Jetzt müssen wir auch beweisen, dass wir diese Leistung auch gegen eine Mannschaft aus dem Mittelfeld abrufen können.“

Am Sonntag um 18 Uhr erwarten die Handballfreunde eine solche Mittelfeld-Mannschaft in der Hellberghalle in Eppelborn. Auf heimischem Boden haben sie seit dem 4. Dezember 2016 – beim 26:26 gegen die VTZ Saarpfalz – keinen Punkt mehr abgegeben. Zu Gast sein wird der Oberliga-Siebte HSG Rhein-Nahe Bingen. Die Spielgemeinschaft aus der Rhein-Stadt ist bekannt für ihre unangenehme Abwehr. „Wir haben letzte Saison schon zwei Mal Probleme gegen sie gehabt“, erinnert sich Übungsleiter Ecker an einen mühevollen 26:22-Heimsieg und eine 17:23-Auswärts-Schlappe. „Ihre Abwehr ist schon gut. Viele Tore darf man gegen sie nicht bekommen“, erklärt er und fordert: „Wir brauchen selbst leichte Tore und müssen es schaffen, ihre Konter zu verhindern. Wir müssen sie in den Positionsangriff bringen.“

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