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Wiesbacher Fünferpack gegen am Ende nur noch acht Betzdorfer

Wiesbacher Fünferpack gegen am Ende nur noch acht Betzdorfer

Fußball-Oberligist FC Hertha Wiesbach ist vom Spiel bei der SG Betzdorf am Samstag mit einem 5:0-Sieg zurückgekehrt. Der klare Erfolg beim Tabellenletzten konnte aber nicht kaschieren, dass sich der FC mit der tief stehenden SG lange schwer tat.

Erst nachdem sich Betzdorf mit zwei Roten Karten selbst dezimiert hatte, geriet Wiesbach auf die Siegerstraße. Yanick Tsannang sah nach einer Tätlichkeit (12.) die Rote Karte, Ersel Sahin nach einer Notbremse an Matthias Krauß (43.). Carsten Ackermann brachte die Hertha per Foulelfmeter nach der Notbremse in Führung.

Im zweiten Durchgang sorgten Marius Neumeier (52.) per Kopf und Patrick Ackermann (57.) dann schnell für klare Verhältnisse. Den schönsten Spielzug des Tages schloss Sören Recktenwald nach starker Flanke von Patrick Ackermann zum 4:0 (68.) ab. Matthias Krauß setzte auf Vorlage von Mike Baier den Schlusspunkt (76.). Mit Florian Jaeger (89./Gelb-Rot wegen Ballwegschlagens) flog dann sogar noch ein dritter Betzdorfer vom Platz. "Wir dürfen uns von dem Ergebnis nicht täuschen lassen", monierte Hertha-Trainer Heiko Wilhelm, "im zweiten Durchgang haben wir die Überzahl zwar gut ausgespielt, aber in der ersten Halbzeit haben wir ohne Tempo und Ideen agiert". Mit 18 Punkten hat sich Wiesbach als Vierter in der Spitzengruppe der Oberliga festgesetzt.