Weniger Einsätze als im Vorjahr

Eppelborn. Löschbezirksführer Felix Becker wartete bei der Jahreshauptversammlung des Löschbezirks Eppelborn wieder mit beeindruckenden Zahlen auf

Eppelborn. Löschbezirksführer Felix Becker wartete bei der Jahreshauptversammlung des Löschbezirks Eppelborn wieder mit beeindruckenden Zahlen auf. Denn auch wenn die Männer und Frauen des Löschbezirks Eppelborn im Jahr 2008 zu weniger Einsätzen als noch im Vorjahr ausrücken mussten, so leisteten sie doch bei Ausbildungen, Gerätewartungen und Brandsicherheitswachen insgesamt 15 340 Stunden an ehrenamtlicher Arbeit. Gegenüber dem Vorjahr ist das eine beachtliche Steigerung von 50 Prozent, heißt es in einer Pressemitteilung weiter. Insgesamt 47 mal rückten die Aktiven des Löschbezirks zu Einsätzen aus. "Dabei wurde der erste und der letzte Einsatz der Gesamtwehr 2008 vom Löschbezirk Eppelborn gefahren", stellte Becker fest. Sieben Kleinbrände, vier Mittelbrände und ein Großbrand mussten dabei bewältigt werden, 16 Mal mussten die Männer und Frauen technische Hilfe leisten. Erfreulich sei, dass die Zahl der Fehlalarme durch Brandmeldeanlagen stark zurückgegangen war: Nur acht Mal waren die Löschfahrzeuge umsonst angerückt. 23 dieser Einsätze waren Unterstützungseinsätze in den anderen Löschbezirken der Gemeinde. Über 68 Aktive verfügte der Löschbezirk Eppelborn zum Jahresende. Das ist erneut eine Steigerung gegenüber dem Vorjahr. Auch die Jugendfeuerwehr legte trotz zweier Übernahmen in die Einsatzabteilung zu und hatte zum Ende des Berichtszeitraums 17 Mitglieder. Der Jahresbericht der Gerätewarte legte dar, dass im vergangenen Jahr insgesamt 10 650 Meter Schläuche gewaschen, geprüft und repariert wurden. Becker gab auch den Dank der Pfarrei St. Marien aus Neunkirchen weiter. Für die "Neunkircher Tafel" hatte der Löschbezirk Eppelborn an der "letzten Schicht" rund 600 Euro gesammelt, mit denen Bedürftige im Landkreis unterstützt wurden. Der Fanfarenzug begrüßte im vergangenen Jahr zahlreiche neue Mitglieder: Nach der Auflösung des Spielmannszugs in Wiesbach sind viele ehemalige Mitglieder zu den Eppelborner Musikern als Verstärkung hinzugestoßen. Fanfarenzugführer Jörg Olliger dankte allen unermüdlichen Musikern, Helfern und Mitwirkenden für die Unterstützung im vergangenen Jahr. Insgesamt 29 aktive Mitglieder wies der Fanfarenzug zum Jahresende aus. Bürgermeister Fritz-Hermann Lutz sprach noch einmal den Brandschutzbedarfsplan an, der im vergangenen Jahr fertig gestellt und präsentiert wurde. Er versicherte auch, dass Gemeinderat und Verwaltung um die wertvolle Arbeit der Feuerwehr wüssten. Wehrführer Hermann Josef Recktenwald sprach das Thema Digitalfunk an, dessen Einführung eigentlich schon im vergangenen Jahr geplant war. Es habe Verzögerungen gegeben, doch der Probebetrieb werde jetzt im Frühjahr starten. "Bis 2010 wird der analoge Funk abgeschaltet sein", stellte Recktenwald in Aussicht. red