Weihnachtskonzert des Instrumentalvereins begeistert

Weihnachtskonzert des Instrumentalvereins begeistert

Vor einem voll besetzten Big Eppel präsentierte der Instrumentalverein Eppelborn sein umjubeltes Weihnachtskonzert. Nach der Begrüßung mit weihnachtlichen Klängen im Foyer durch das vereinseigene Bläserquintett absolvierte das neu formierte Jugendorchester mit Klängen aus Südamerika seinen ersten großen Auftritt.

Der lange Applaus zeigte, dass Dirigent Florian Geibel mit seinen jungen Musikern auf dem richtigen Weg ist.

Italien trifft die USA lautete dann das Motto für das große Orchester. Das Orchester präsentierte etwa den weltbekannten Gefangenchor aus Verdis "Nabucco", Amilcare Ponchiellis "La gioconda" oder Vincenzo Bellinis tragisches Werk "Norma" auf einen Niveau, das nur durch akribische Probenarbeit möglich ist. Ins Land der unbegrenzten Möglichkeiten entführten dann die mitreißende Hymne "Olympic Spirits" von John Williams, die Melodien aus weltbekannten Disneyfilmen oder ein Medley aus amerikanischen Weihnachtsliedern.

Der Star des Abends kam allerdings vom Broadway, nämlich George Gershwins "Rhapsody in blue". Beim Weihnachtskonzert des IVE übernahm der aus dem Sauerland stammende, aber im Saarland aktive Pianist Björn Heimann als Solist den schwierigen Klavierpart. Das Eppelborner Orchester unter Christoph Schorr war dabei kongenialer Partner. Stürmischer Jubel für das 50-köpfige Orchester und den Pianisten, der natürlich nicht ohne eine Zugabe von der Bühne gelassen wurde.

Weihnachtlich wurde es dann noch einmal zum Konzertabschluss mit "Tochter Zion".

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