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Wegekreuz ist Thema im Ortsrat Eppelborn

Sie waren sich alle einig : Ortsrat Eppelborn schreibt seine Wunschliste bis 2024

Einvernehmlich einigten sich die Mitglieder des Ortsrates in ihrer jüngsten Sitzung auf verschiedene Projekte, die sie gerne bis 2024 realisiert hätten. Hierbei wurden Prioritäten festgelegt. Allen voran steht die Gestaltung der Ortsmitte.

Für die Umsetzung muss ein neuer B-Plan aufgestellt werden, Grundstücke angekauft werden.

Ein weiterer Punkt ist der behindertengerechte Ausbau des Marktplatzes, die Sanierung der Straße „Auf der Hohl“ und die Sanierung der Trockenmauer am „Schorre Eck“ inklusive der dort vorhandenen Fahrradständer. Um die Naherholung aufzuwerten soll der Grillplatz „Steinrausche“ saniert und neu gestaltet werden. Ganz wichtig erscheint es dem Gremium, dass Siedlungsgebiete erschlossen werden. Derzeit wird der Flächennutzungsplan ohnehin neu aufgestellt.

Ortsvorsteher Berthold Schmitt ist sich sicher, dass es Möglichkeiten gibt, Bauplätze zu schaffen. Er informierte die Mitglieder des Ortsrates, dass Bürgermeister Andreas Feld seine Unterstützung zugesagt hätte. Auf der Wunschliste steht auch der Ausbau des Parkplatzes am Bahnübergang mit Schotter. Es wurde angeregt, dass dieser Ausbau durch den Bauhof erfolgen könnte.

Brandschutzmaßnahmen sollten im Museumshaus „Mädchenberufsschule“ durchgeführt werden. Damit Radfahrer, die mit E-Bikes unterwegs sind, ihre Akkus aufladen können, hätten die Ortsratsmitglieder gerne eine Elektroladestation in der Ortsmitte installiert. Unterstützt wurde vom gesamten Gremium auch der Antrag der SPD-Fraktion, die eine öffentliche Toilettenanlage im Bereich des Bahnübergangs gebaut haben möchte.

Schmitt informierte das Gremium über die Versetzung eines Wegekreuzes an der Ecke Dirminger Straße/Matzenberg. „Das Privathaus wurde verkauft, die neuen Besitzer wollen an der Stelle, an der das Wegekreuz steht, einen Pkw-Stellplatz herrichten“, sagte Schmitt.

Da es sich bei dem Wegekreuz um ein historisches Denkmal handele, soll es erhalten bleiben. Es werde zunächst bei der Firma der Steinbildhauerin Judith Pink zwischengelagert. Ein neuer Standort, bei dem das Denkmal gut einsehbar ist, wird gesucht.