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„Vorgehensweise ergibt keinen Sinn“

Eppelborn. Heute findet eine Infoveranstaltung zum städtebaulichen Entwicklungskonzept, ISEK, statt. Darüberhinaus hat Bürgermeisterin Birgit Müller-Closset für 22. September einen weiteren Infoabend zu Einzelhandelskonzept und Aldi-Standort anberaumt – unverständlich, findet die CDU. red

Verdruss bei der CDU in Eppelborn . Der Fraktionschef der Christdemokraten im Gemeinderat, Berthold Schmitt, äußert in einer Pressemitteilung sein Unverständnis über das Vorgehen von Bürgermeisterin Birgit Müller-Closset. Die habe mit ihm als Ortsvorsteher für Donnerstag, 18. August, zu einer Informationsveranstaltung über das "Integrative städtebauliche Entwicklungskonzept (ISEK)" eingeladen. Die Veranstaltung findet um 19 Uhr im Big Eppel statt. Die Gemeindeverwaltung sowie Planungsfachleute wollen dabei interessierten Bürgern und Gewerbetreibenden rund um ISEK Rede und Antwort stehen. Mit Erstaunen habe Ortsvorsteher Schmitt nun aus dem aktuellen Eppelborner Amtsblatt erfahren, dass Bürgermeisterin Müller-Closset für den 22. September eine weitere, eigene öffentliche Veranstaltung anberaumt hat. Themen dieser Veranstaltung sollen sein: Einzelhandelskonzept, zentraler Versorgungsbereich, Standortfrage Aldi im Bereich des Güterbahnhofs.



"Die Vorgehensweise der Bürgermeisterin ergibt keinen Sinn", erklärt Schmitt. "Alle Themenaspekte rund um ISEK sind ganzheitlich zu betrachten und zu diskutieren. Sie sind miteinander verzahnt und untrennbar mit einander verbunden. Ein Aspekt folgt auf den anderen." Man könne doch zum Beispiel, so Schmitt weiter, nicht über zu fördernde Projekte und Ziele des ISEKs entscheiden, ohne gleichzeitig Klarheit zu haben, auf welcher Fläche Einzelhandel in Eppelborn künftig noch gewünscht und genehmigungsfähig sei. Mit einer solchen Vorgehensweise könne die Verwaltungschefin Investoren nicht die notwendige Planungssicherheit vermitteln.

"Die Bürgermeisterin wird in der Veranstaltung am Donnerstag klar und deutlich erkennen, dass das Einzelhandelsgutachten, ISEK, die Zukunft des Festplatzes, die Standortfrage Aldi sowie die Festlegung des Grundzentrums einfach nicht zu trennen sind. Die Diskussion darüber wird ihr dies mit Sicherheit deutlich vor Augen führen", führte Schmitt abschließend aus.