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| 20:15 Uhr

Fußball
Und wieder kein Sieg

WIESBACH. Fußball-Oberligist Hertha Wiesbach kassiert in der letzten Minute den Ausgleich gegen Dudenhofen. Von Mirko Reuther

Der FC Hertha Wiesbach kann in der Fußball-Oberliga offenbar nicht mehr gewinnen. Am Samstag kamen die Gelb-Schwarzen im Heimspiel gegen den FV Dudenhofen nicht über ein 2:2 (1:0) hinaus und warten seit nunmehr neun Partien auf einen Sieg. „Die Stimmung ist wie nach einer Niederlage“, sagte Trainer Michael Petry. Seine Mannschaft hatte in der 90. Minute noch mit 2:1 in Führung gelegen. Dann schlugen die Gäste einen langen Ball in die Spitze. Hertha-Verteidiger Mike Baier hielt Dudenhofens Julian Scharfenberger im Strafraum fest. Kevin Hoffmann traf per Elfmeter zum 2:2-Endstand.

Wiesbach hatte die erste Halbzeit vor rund 100 Zuschauern im Stadion am Wallenborn nach Belieben dominiert. Der FC Hertha eroberte im Mittelfeld viele Bälle und schnürte die Gäste in deren Hälfte ein. Nico Veeck (5. Minute), Giovanni Runco (10.) und Andrej Ogorodnik (21.) vergaben erste Chancen. Runco schlenzte den Ball knapp am linken Torwinkel vorbei (27.) und Björn Recktenwald traf per Kopf den Pfosten (32.). In der 15. Minute hätte Wiesbach zudem einen Elfmeter bekommen müssen. Recktenwald erlief einen schwachen Rückpass der Gäste, spitzelte den Ball an Dudenhofens Torwart Marcel Johann vorbei und wurde von diesem umgestoßen. Die Pfeife von Schiedsrichter Jean Behrens blieb aber stumm. In der 40. Minute erzielte Wiesbach die längst überfällige Führung. Nach einem Freistoß von Hendrik Schmidt, köpfte Ogorodnik quer auf Maurice Urnau, der aus acht Metern zum 1:0 traf.

Nach dem Seitenwechsel blieb Wiesbach zunächst überlegen, nach etwa einer Stunde kamen die Gäste aber besser ins Spiel. In der 67. Minute misslang die Wiesbacher Abseitsfalle. Dudenhofens Scharfenberger hatte freie Bahn, scheiterte zunächst an Hertha-Torwart Julian Wamsbach, musste den Nachschuss aber nur noch im leeren Tor platzieren. Im Anschluss entwickelte sich ein offener Schlagabtausch mit Chancen auf beiden Seiten. Wiesbach gelang in der 88. Minute der vermeintlich entscheidende Treffer. Nach einer Flanke von Oliver Hinkelmann köpfte Recktenwald gegen die Laufrichtung von FV-Torwart Johann in die rechte Ecke – 2:1 für Wiesbach. Zwei Minuten später stand es nach Hoffmanns Elfmeter-Treffer aber wieder 2:2. Weil Dudenhofens Scharfenberger nach Beleidigung eines Wiesbachers mit der Roten Karte vom Platz flog, bestritt Wiesbach die Nachspielzeit in Überzahl. Ein Tor gelang aber nicht mehr. „Wir haben eine Stunde lang alles im Griff, nutzen aber unsere Chancen nicht. Dann lassen wir uns von ein paar hohen Bällen aus dem Konzept bringen. Und am Ende pennen wir wieder“, haderte Petry.