„Solidarität und Zusammenhalt“ nach Hochwasserkatastrophe Eppelborner Pfingstkirmes findet statt

Eppelborn · Die Gemeinde Eppelborn will trotz der Hochwasser-Katastrophe aus Solidarität mit den Schaustellern und örtlichen Vereinen die traditionelle Pfingstkirmes nicht absagen.

Trotz Hochwasserkatastrophe findet Pfingstkirmes Eppelborn statt
Foto: Merkel Carolin/Carolin Merkel

Vor einer schweren Entscheidung stand die Gemeinde Eppelborn nach der Hochwasserkatastrophe. Die Gemeinde ist davon in großem Ausmaße betroffen. Viele Bürgerinnen und Bürger haben schwere Schäden erlitten. Angesichts dieser Situation hat am Samstagmorgen der Krisenstab der Gemeinde Eppelborn darüber beraten, ob die diesjährige Pfingstkirmes stattfinden kann und soll. Die Frage stellt sich zu Recht, denn für eine Feierlichkeit besteht angesichts der Hochwasserkatastrophe kein Anlass. „Die Pfingstkirmes kann kein freudiges Ereignis sein“, heißt es in einer Mitteilung. Im Folgenden begründet der Krisenstab, warum die Pfingstkirmes trotzdem stattfinden soll: „Wir sehen, dass unsere über 60 Schausteller und unsere örtlichen Vereine bereits seit vielen Tagen alles aufgebaut haben. Dieser Aufwand war immens und der Kirmesplatz ist glücklicherweise nicht beeinträchtigt worden. Unsere lokalen Vereine benötigen die Einnahmen für die Vereinsarbeit und für die Schausteller ist es die berufliche Existenz, die schon durch die Corona-Zeiten enorm bedroht war. Wir zeigen hier Solidarität zu unseren örtlichen Vereinen und Schaustellern.

Deshalb haben wir, der Krisenstab und die politisch Verantwortlichen aus den beiden großen Ratsfraktionen, einstimmig entschieden, dass die Kirmes durchgeführt wird. Allerdings werden wir aufgrund des Anlasses auf einen feierlichen Rahmen mit Fassanstich und Böllerschüssen verzichten. Ebenso wird das Feuerwerk in diesem Jahr nicht stattfinden.

Von daher wird es keinen feierlichen Fassanstich und Feuerwerk geben. Die Eröffnung wird von Ortsvorsteher und 1. Beigeordnete Christian Ney um 17 Uhr in einem kleinen, bescheidenen Rahmen stattfinden. Bürgermeister Andreas Feld wird weiter im Krisenstab tätig sein.“

Der Dank gelte der Feuerwehr, dem DRK, dem THW und allen Hilfsorganisationen. Sie waren permanent für die Sicherheit im Einsatz. Als Dank hierfür spenden die Schausteller und Vereine – diese haben jährlich das Feuerwerk bezahlt – den Betrag an die Feuerwehr, um ihre Dankbarkeit zu zeigen. Ebenso werden an vielen Kirmesständen Spendenboxen für die Hilfskräfte bereitstehen.

(hek)
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