| 20:20 Uhr

Fußball
Strafstoß durch Lück brachte den Sieg

Im Finale des Qualifikationsturniers in Illingen standen sich die Spvvg Quierschied (schwarz) und FC Hertha Wiesbach (gelb) gegenüber. In dieser Spielszene setzt sich Sebastian Lück, Wiesbach, gegen Lukas Mittermueller, Quierschied, durch.
Im Finale des Qualifikationsturniers in Illingen standen sich die Spvvg Quierschied (schwarz) und FC Hertha Wiesbach (gelb) gegenüber. In dieser Spielszene setzt sich Sebastian Lück, Wiesbach, gegen Lukas Mittermueller, Quierschied, durch. FOTO: Peter Franz
Wiesbach. Beim Masters-Turnier des FC Hertha Wiesbach gewann der Gastgeber im Finale gegen die Spvvg. Quierschied. Von Philipp Semmler

Mit einem verwandelten Zehn-Meter-Strafstoß hat Sebastian Lück dem FC Hertha Wiesbach am Freitagabend den Sieg beim eigenen Hallenturnier um den levo-Bank (68 Wertungspunkte) gesichert. Der 28-jährige Abwehrspieler markierte mit diesem im Finale in der Verlängerung den 3:2-Sieg-Treffer gegen Saarlandligist Spvgg. Quierschied.


Vor dem 3:2 von Lück sah es zunächst so aus, als könnte Quierschied den Gastgebern im Endspiel noch die Butter vom Brot nehmen: Denn nach einer 2:0-Führung des amtierenden Masters-Siegers aus Wiesbach, gelang der Sportvereinigung noch der Ausgleich. Jens Lorang verkürzte für Quierschied auf 1:2, ehe Sascha Schaum das 2:2 gelang. Doch dann schlug Lück in der Verlängerung zu.

Für Oberligist Wiesbach war es bei der zweiten von vier Turnier-Teilnahmen in diesem Winter der erste Sieg. Am Mittwoch vor einer Woche war der Club beim Turnier des SV Hasborn noch in der Zwischenrunde gescheitert. Für die Hertha war dies aber kein Beinbruch: Denn als Titelverteidiger ist Wiesbach ohnehin für das Masters am 28. Januar in der Saarbrücker Saarlandhalle qualifiziert.



Rang drei beim Wiesbacher Turnier, das in der Halle am Gymnasium in Illingen ausgetragen wurde, ging an Oberligist FV Eppelborn durch einen 3:1-Sieg im kleinen Finale gegen die SG Lebach-Landsweiler aus der Saarlandliga. Lebach-Landsweiler hatte den Cup zuletzt zwei Mal in Folge gewonnen. Dieses Mal flog das Team von Spielertrainer Faruk Kremic aber im Halbfinale raus. Dort gab es ein 1:2 nach Verlängerung gegen Quierschied. In der zweiten Partie der Vorschlussrunde hatte sich Wiesbach mit 2:1 gegen Eppelborn durchgesetzt.

Mit den SF Köllerbach, dem SV Hasborn und dem SC Friedrichsthal waren zuvor drei Saarlandligisten in der Zwischenrunde gescheitert. Das Wiesbacher Turnier sahen insgesamt 500 Zuschauer. „Es war unser bislang bestes und erfolgreichstes Turnier“, freute sich Hertha-Präsident Helmut Berg.

Zudem gab es noch eine bemerkenswerte Besonderheit. „Es ging unheimlich fair zu. An allen drei Tagen gab es keinen Platzverweis und keine einzige Zeitstrafe“, weiß Präsident Berg.