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„Sind nicht in der Situation, dass wir müssen“

„Sind nicht in der Situation, dass wir müssen“

Als neuer Tabellenführer tritt der Saarlandligist FV Eppelborn am Sonntag bei einem anderen Spitzenteam an, dessen Spielweise dem FVE liegen würde. Der TuS Steinbach hat weiter Probleme mit der Chancenverwertung und muss morgen zum SV Hasborn.

In der Fußball-Saarlandliga hat sich nach elf Spieltagen eine Spitzengruppe von acht Mannschaften gebildet. Dabei hat der neue Tabellenführer FV Eppelborn mit 22 Punkten gerade einmal drei Zähler mehr als der VfL Primstal auf Platz acht. Im Spitzenspiel des Wochenendes muss der FVE an diesem Sonntag um 16.30 Uhr beim punktgleichen Dritten SV Auersmacher antreten. Der SVA hatte seinen Platz an der Sonne nach der ersten Saisonniederlage am vergangenen Sonntag durch das 0:2 beim SV Bübingen eingebüßt.

"Wir sind in Auersmacher nicht in der Situation, dass wir müssen", meint der Eppelborner Trainer Jan Berger. Und er ergänzt: "Auersmacher steht mehr unter Druck als wir, zumal sie ihr spielfreies Wochenende noch vor sich haben." Der Gegner sei eine Mannschaft, die spielen wolle. Das komme seinem Team entgegen, meint der Trainer. Und deshalb freue er sich auf das Spiel.

Der TuS Steinbach hat am Sonntag sein Heimspiel gegen die DJK Bildstock 0:1 verloren und blieb damit im vierten Spiel in Folge ohne Punkt. "Wir haben noch immer das alte Problem, dass wir keine Tore schießen", klagt Trainer Kai Decker. Der TuS ist als Drittletzter weiter im Tabellenkeller. Decker: "Wir sind in keinem Spiel chancenlos, aber wir müssen unsere Möglichkeiten auch nutzen." Am morgigen Samstag tritt der TuS um 15.30 Uhr beim SV Rot-Weiß Hasborn an. Dort erwartet Decker ein ganz anderes Spiel. "Das ist eine Mannschaft, die Fußball spielt. Und deshalb werden sich mit Sicherheit Räume für uns öffnen", weiß Decker.

Die SV Elversberg II ist nach zuletzt drei Spielen ohne Niederlage an diesem Sonntag um 15.30 Uhr beim FV Siersburg zu Gast. Dort erwartet SVE-Trainer Timo Wenzel "eine Truppe, die auf jeden Fall gegen Elversberg gewinnen will". Die kleine Serie sei noch kein Hinweis auf eine Stabilisierung, denn es fehle immer die Konstanz - sagt der Trainer zu den fünf Punkten in Folge. "Wir haben viele junge Spieler in der Mannschaft, die noch Entwicklungspotenzial haben. Und das ist ein Prozess, der nicht in drei Monaten abgeschlossen ist", erklärt Wenzel. Er hofft jedoch, dass sein Team "das Selbstvertrauen aus den drei Spielen ohne Niederlage nach Siersburg mitnehmen und in einen Dreier ummünzen kann".