Seifenkistenrennen der Jugendfeuerwehr in Wiesbach

Seifenkistenrennen in Wiesbach : Die Feuerwehr in der Seifenkiste

Beim Seifenkistenrennen der Jugendfeuerwehr Eppelborn in Wiesbach ging es ganz schön zur Sache. 43 Jugendliche ließen die Reifen der Seifenkisten quietschen.

Beim dritten Seifenkistenrennen der Jugendfeuerwehr Eppelborn in Wiesbach gingen 43 Jungen und Mädchen aus verschiedenen Löschbezirken mit ihren selbst gebastelten Fahrzeugen an den Start.

Unter der Schirmherrschaft von Bürgermeisterin Birgit Müller-Closset startete am vergangenen Wochenende das dritte Seifenkistenrennen der Jugendfeuerwehr der Gemeinde Eppelborn im Ortsteil Wiesbach. Wie auch die Rennen in den beiden letzten Jahren war die Veranstaltung auch in diesem Jahr gut besucht. Der Gemeindejugendwart Christopher Steil und sein Team hatten dazu im Vorfeld in das Rennen einiges an Mühe und Arbeit investiert.

Für die rund 600 Meter lange Rennstrecke wurde ein Feldweg in der Verlängerung der Wendelinusstraße abgesperrt. Bis zum höchsten Punkt ließen sich die Pilotinnen und Piloten mit Quads ziehen und erreichten bei der anschließenden Abfahrt Spitzengeschwindigkeiten von bis zu 60 km/h.

43 Jugendfeuerwehrleute und aktive Kameraden teilten sich vier Fahrzeuge, zwischen 35 und 50 Sekunden dauerte die Abfahrt vorbei an jubelnden, anfeuernden Kameraden, Eltern und Freunden. Gestartet wurde dabei in drei Altersklassen, um auch den Jüngsten eine faire Chance zu bieten. Abgesichert wurde das Rennen von einem Team der First Responder Humes.

Auftakt der Rennens war das Bürgermeisterrennen zwischen den Partnergemeinden Eppelborn und Outreau, wobei Sebastian Chochois aus der französischen Partnergemeinde einen klaren Vorsprung vor Bürgermeisterin Birgit Müller-Closset herausfahren konnte. Viele fleißige Helfer und Sponsoren waren nötig, um die Veranstaltung auf die Beine zu stellen. So stellten beispielsweise die Landwirte Joachim Groß und Christoph Eckert die Strohballen  für Absperrungen und Kurvensicherung zur Verfügung.

Der Erlös des Rennens geht an die Gemeindejugendfeuerwehr und kommt damit direkt der Jugendarbeit in der Gemeinde zu Gute.