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| 20:23 Uhr

Hallenfußball
Sebastian Lück schießt Wiesbach ins Glück

Mit viel Schwung setz sich Sebastian Lück (gelbes Trikot) von Weisbach gegen den Quierschieder Lukas Mittermüller durch.
Mit viel Schwung setz sich Sebastian Lück (gelbes Trikot) von Weisbach gegen den Quierschieder Lukas Mittermüller durch. FOTO: Peter Franz
Wiesbach. Von Philipp Semmler

Mit einem verwandelten Zehn-Meter-Strafstoß hat Sebastian Lück dem FC Hertha Wiesbach am Freitagabend den Sieg beim eigenen Hallenturnier (68 Wertungspunkte) gesichert. Der 28-jährige Abwehrspieler markierte mit diesem im Finale in der Verlängerung den 3:2-Siegtreffer gegen Saarlandligist Spvgg. Quierschied.

Vor dem 3:2 von Lück sah es zunächst so aus, als könnte Quierschied den Gastgebern im Endspiel noch die Butter vom Brot nehmen. Denn nach einer 2:0-Führung des amtierenden Masters-Siegers aus Wiesbach, gelang der Sportvereinigung noch der Ausgleich. Jens Lorang verkürzte für Quierschied auf 1:2, ehe Sascha Schaum das 2:2 gelang. Doch dann schlug Lück in der Verlängerung zu.

Für Oberligist Wiesbach war es bei der zweiten von vier Turnier-Teilnahmen in diesem Winter der erste Sieg. Am Mittwoch vor einer Woche war der Club beim Turnier des SV Hasborn noch in der Zwischenrunde gescheitert.

Für die Hertha war dies aber kein Beinbruch: Denn als Titelverteidiger ist Wiesbach ohnehin für das Masters am 28. Januar im kommenden Jahr in der Saarbrücker Saarlandhalle qualifiziert.

Rang drei beim Wiesbacher Turnier, das in der Halle am Gymnasium in Illingen ausgetragen wurde, ging an Oberligist FV Eppelborn durch einen 3:1-Sieg im kleinen Finale gegen die SG Lebach-Landsweiler aus der Saarlandliga. Lebach-Landsweiler hatte den Cup zuletzt zweimal in Folge gewonnen. Dieses Mal flog das Team von Spielertrainer Faruk Kremic aber im Halbfinale raus. Dort gab es ein 1:2 nach Verlängerung gegen Quierschied. In der zweiten Partie der Vorschlussrunde hatte sich Wiesbach mit 2:1 gegen Eppelborn durchgesetzt.

Mit den SF Köllerbach, dem SV Hasborn und dem SC Friedrichsthal waren zuvor drei Saarlandligisten in der Zwischenrunde gescheitert. Das Wiesbacher Turnier sahen insgesamt 500 Zuschauer. „Es war unser bislang bestes und erfolgreichstes Turnier“, freute sich Hertha-Präsident Helmut Berg. Zudem gab es noch eine bemerkenswerte Besonderheit. „Es ging unheimlich fair zu. An allen drei Tagen gab es keinen Platzverweis und keine einzige Zeitstrafe“, so Berg.

Turnier des FV Lebach: Thomas Zimmermann hat Saarlandligist SG Lebach-Landsweiler zum Sieg beim „Heimturnier“ um den HKS-Cup des FV Lebach (54 Wertungspunkte) geschossen. Dem Mittelfeldspieler gelang am Mittwochabend im Finale gegen Oberligist FV Eppelborn ein Doppelpack.

Zunächst erzielte Zimmer das wichtige 1:0 für seine Elf, danach machte er mit dem Tor zum 4:1 den Sack endgültig zu. Dabei stand Zimmermann am Endrunden-Tag eigentlich gar nicht im Kader der SG. Er rückte erst im Laufe der Zwischenrunde nach, weil Romain Heinen wegen einer Leistenverletzung nicht mehr weiterspielen konnte.

Für Lebach-Landsweiler war es der dritte Sieg beim Turnier des FV Lebach in Serie. Durch den Erfolg übernahm die Mannschaft von Trainer Faruk Kremic die Führung in der Masters-Qualifikations-Wertung. Rang drei in der Sporthalle an der Dillinger Straße ging an den amtierenden Masters-Sieger FC Hertha Wiesbach. Der Oberligist setzte sich im kleinen Finale mit 3:2 gegen Landesligist SG Lebach-Landsweiler II durch. Das Turnier sahen insgesamt 900 Zuschauer.