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Wiesbach wurde innerorts ausgebaggert
Starkregenschutz muss verbessert werden

Das Ausbaggern des Wiesbachs im Ortsbereich Eppelborn hilft bis zu einem gewissen Grad mit, bei einem Starkregen überschwemmte Straßen und geflutete Keller zu vermeiden.
Das Ausbaggern des Wiesbachs im Ortsbereich Eppelborn hilft bis zu einem gewissen Grad mit, bei einem Starkregen überschwemmte Straßen und geflutete Keller zu vermeiden. FOTO: Stefan Leidinger/CDU Eppelborn
Eppelborn. Der Wiesbach ist innerorts ausgebaggert worden. Eine erste Maßnahme – denn weitere sollen folgen.

Starkregenschutz ist notwendig. Vor diesem Hintergrund zeigte sich Ortsvorsteher Berthold Schmitt (CDU) dieser Tage erleichtert, dass man den Wiesbach innerorts von Eppelborn ausbaggerte, um Geröll und Müll zu entfernen. Der Starkregen im Juni hatte den Unrat angeschwemmt. Mit dieser Maßnahme, so Schmitt, lasse sich bis zu einem gewissen Grad vermeiden, dass der Wiesbach wieder über die Ufer trete, Straßen überschwemme und Keller flute. Schmitt führte aus, dass man sich direkt nach den starken Regenfällen im Juni auch im Bereich des Allwiesbaches – ober- und unterhalb des Sportplatzes in der Schlossstraße –, um Lösungen und Abhilfen bemüht habe.


Schmitt hatte zusammen mit einer Expertengruppe Ortstermine durchgeführt, in deren Verlauf man mögliche Maßnahmen des Hochwasserschutzes erörterte. Darüber informiert Schmitt in einer Pressemitteilung. Der Expertengruppe gehörten Vertreter des Bau- und Umweltamtes der Gemeinde Eppelborn, des Landesamtes für Umwelt (LUA) sowie des Zweckverbandes Natura an. Einige von dieser Expertengruppe empfohlene Abhilfen sind schon in Angriff genommen worden. So habe man den Allwiesbach vor der Einmündung in den Wiesbach ausgebaggert.

Es sei auch vorgesehen, einige Bäume zu entfernen, die den Wasserabfluss behindern. Des Weiteren habe der Eppelborner Naturschutzbeauftragte Albert Feld Gefahrenzonen aufgelistet und Schutzmaßnahmen empfohlen. So sollten zum Beispiel im Allwiesbach Auffangrechen gesetzt werden, um Geröll und Äste aufzufangen. Als gute Präventionsmaßnahme erachtet Schmitt den Vorschlag, regelmäßig eine Gewässerschau durchzuführen. Es gebe bei Starkregenschutz in der Gemeinde noch einiges zu tun, um diesen weiter zu perfektionieren, so der Ortsvorsteher abschließend.