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Ortsrat in Wiesbach
Resolution für die Polizeipräsenz

Wiesbach. Wiesbacher Räte sprechen sich nach ausführlicher Diskussion gegen Erhöhung der Friedhofsgebühren und für den Polizeiposten aus. Von Carolin Merkel

Im Eppelborner Ortsteil Wiesbach standen die Erhöhungen der Gebühren für den Friedhof auf der Tagesordnung. Die ausgiebigen Diskussionen zu dem Thema blieben nicht aus. Schließlich erhielt Ortsvorsteher Stefan Löw, SPD, am Ende ein einstimmiges Votum aus seinem Gremium gegen ein Inkrafttreten der vorgelegten Friedhofsgebührenordnung. „Wir wiederholen an dieser Stelle unseren Vorschlag von vor zwei Jahren, als wir schon einmal eine moderatere und kontinuierliche Anpassung der Gebühren gefordert hatten“, sagte er.


Ebenfalls auf der Tagesordnung fand sich die Ernennung der Schöffen zur Vorschlagsliste für den Gemeindebezirk Wiesbach. Hier erhielten Martin Jakob, Alexandra Spaniol, Rita Woll-Bost, Frank-Uwe Ruby und Dietmar Junker ein einstimmiges Votum aus dem Ortsrat. Ebenso ohne Gegenstimme sprachen sich die Ratsmitglieder für die Resolution zum Erhalt des Polizeipostens in Eppelborn aus. „Wir möchten die Resolution dahingehend ergänzen, dass wir uns auch in den Nachtstunden eine Polizeipräsenz wünschen würden“, sagte der Ortsvorsteher.

Keine Einwände gab es bei der neuen Nutzung des alten Hundeplatzes auf dem Freizeitgelände Habacher Straße. Dort wird der Motoradclub „Dead Eagles“ das leerstehende Clubheim übernehmen und sanieren, erläuterte Löw. Das Aufstellen eines Bebauungsplans sei notwendig geworden, um diese Umbau- und Sanierungsmaßnahmen rechtlich abzusichern, erläuterte Löw weiter.

Schließlich ging es im Wiesbacher Rat auch um das anstehende Jubiläum. Der Ortsteil feiert in diesem Jahr das 800-jährige Bestehen, bereits der Neujahrsempfang stand unter diesem Zeichen. In diesem Zusammenhang stellte die SPD-Fraktion den Antrag, für die Durchführung der Kulturtage in diesem Jahr eine finanzielle Unterstützung durch die Gemeinde in Höhe von 1000 Euro zu erhalten. Fraktionsübergreifend wurde an die Verwaltung zudem der Antrag gestellt, eine weitere Summe von 5000 Euro, die bereits im Haushalt eingestellt sei, wie Löw betonte, für die Durchführung der weiteren Feierlichkeiten, zu erhalten. Schließlich informierte der Ortsvorsteher noch darüber, dass bei einem gemeinsamen Ortstermin mit dem Landesbetrieb für Straßenbau die Ecke Wallenborn- und Hauptstraße unter die Lupe genommen wurde. Hier sollen die Fußgänger durch Pylonen vor allem vor den abbiegenden LKW geschützt werden. Der stark beschädigte Bürgersteig soll zudem erneuert werden.