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Pflanzaktion in der Eppelborner Ortsmitte. Zeichen der Verbundenheit mit den Partnerkommunen in Corona-Zeiten.

Pflanzaktion : Blumen blühen für die Freundschaft

Pflanzaktion in der Eppelborner Ortsmitte. Zeichen der Verbundenheit mit den Partnerkommunen in Corona-Zeiten.

Aufgepasst: Eppelborn blüht was. Was genau, wird sich in den nächsten Wochen zeigen. Buntes, Artenreiches, Überraschendes, so hoffen sie.

Am Donnerstagnachmittag jedenfalls griff Bürgermeister Andreas Feld, unterstützt von Staatssekretär Roland Theis, zur kleinen Schaufel und brachte Samenkugeln unter die Erde. An der zentralen Kreuzung der Ortsmitte, Ecke Europaplatz/Schlossstraße, säten die europabewegten Herren, begleitet von europabewegten Damen aus dem Ministerium, „Blumen für die Freundschaft“ (siehe „Info“).

Dieser Platz habe Symbolkraft, betonte Feld. Stünden hier doch die Entfernungsschilder zu allen vier Partnerkommunen. Konkret: Finsterwald (761 km, Brandenburg), Outreau (535 km, Frankreich), Realmonte (1444 km, Italien) und Kfar Tabor (3200 km, Israel). „Hier ist das symbolische Herz unserer Städtepartnerschaften.“ Theis, zugleich Bevollmächtigter für Europaangelegenheiten, sprach von „Freundschaften in alle Himmelsrichtungen“.

Landesweit setzten mehr als 30 Kommunen Zeichen, berichtete Theis von der Resonanz auf die Aktion. Die Samenkugeln sind als ein gemeinsames Partnerschaftsprojekt auf kommunalen Flächen gedacht oder auch als Geschenk an die Akteure der Partnerschaften für die privaten Gärten, wie es sich in der Aktions-Beschreibung des Ministeriums liest.

In Zeiten von Corona liege grenzüberschreitender Austausch brach, erinnerte Feld. Betroffen ist, wie es im Papier aus dem Eppelborner Rathaus steht, unter anderem die Jugendfreizeit mit den französischen Freunden, die vergangenes Jahr 30. Geburtstag feierte. Die Pflanzaktion soll ein Zeichen der Verbundenheit sein.

Zeitgleich mit der Pflanzaktion in der Eppelborner Ortsmitte würden Flyer zusammen mit den Pflanzkugeln nach Outreau geschickt. Geplant sei auch, einen Teil der Kugeln nach Finsterwalde und Realmonte zu schicken. Zudem sollen Samenkugeln – sie bestehen aus Lehm , Erde und Saatgut – auch im Schulgarten in Eppelborn für Blütenpracht sorgen.