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Was wird aus dem Martinsumzug?
Ortsrat begrüßt Bauland „Auf der Dörr“ für junge Familien

Wiesbach. Das Gremium beschloss die Umwandlung einer Fläche auf der Gemarkung „Auf der Dörr“. Von Benno Weiskircher

Der Ortsrat hat in seiner jüngsten Sitzung bei der Erstellung einer Ergänzungssatzung im Gemeindebezirk Wiesbach mit seiner Zustimmung die Voraussetzung für die Umwandlung einer bisher ungenutzten Fläche der Gemarkung „Auf der Dörr“ in Bauland geschaffen. Nach der Umwandlung sollen die Grundstücke zum Kauf angeboten werden.


„So besteht auch für junge bauwillige Familien die Möglichkeit, ein Baugrundstück zu erwerben“, sagte Ortsvorsteher Stefan Löw zufrieden. Zum Tagesordnungspunkt „Bebauungsplan Parkplatz H1 Landheim Wiesbach“ stellte der Mitarbeiter der PEKO GmbH, Dennis Zimmer, die Planungen der Maßnahme vor und gab Auskunft zum derzeitigen Sachstand. Mit der Teiländerung des Flächennutzungsplanes soll neuer Parkraum geschaffen werden. 49 Parkplätze sollen zusätzlich entstehen. „Die Nachfrage ist groß“, stellte Zimmer fest. Zimmer führte weiter aus, dass der vorhandene Baumbestand bestehen bleibt. Als weiteren positiven Aspekt bezeichnet er die Verbesserung der Begehbarkeit der Fläche durch die Schaffung der Parkplätze. „Das ist gut für die Versorgungsunternehmen, die dort für die vorhandenen ober- und unterirdischen Leitungen verantwortlich sind“, so der PEKO-Mitarbeiter.

Der Ortsrat befasste sich erneut mit der aktuellen Verkehrssituation in der Talstraße. Die Enge der Straße stellt immer wieder für größere Fahrzeuge ein Problem dar. Im Rahmen der Sanierung der Straße soll die Baumscheibe zurückgebaut werden. Dabei soll geprüft werden, wie die Verkehrsberuhigung wiederhergestellt werden kann.



Dem zu Beginn der Sitzung auf die Tagesordnung aufgenommenen Antrag des Pfarrgemeinderates (PGR) auf Bezuschussung der Martinsbrezeln beim Martinsumzug wurde einstimmig stattgegeben.

Außerdem brachte Stefan Löw seinen Ratsmitgliedern einen Brief des PGR zur Kenntnis, in dem auf die veränderte Situation nach der Umstrukturierung der Pfarreien hingewiesen wird. Von Seiten des PGR wird befürchtet, dass künftig weniger Helfer beim Martinsumzug zur Verfügung stehen und der Umzug eigestellt werden müsse. Ortsrat und örtliche Vereine könnten die Durchführung gemeinsam übernehmen, so die Meinung der Räte.