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Ortsrat Macherbach hofft auf Renovierung des Bürgerhaues

Kommunalpolitik : Ortsrat Macherbach will Bürgerhaus renovieren lassen

Bei der Ortsratssitzung, die im Bürgerhaus Macherbach stattfand, ging es vordergründig um die Prioritätenliste für Maßnahmen, die in 2021 in dem Eppelborner Ortsteil umgesetzt werden sollten. An erster Stelle steht die Erneuerung der Straße im oberen Ort von Macherbach, die sich in einem desolaten Zustand befindet.

„Die Straße ist inzwischen so schlecht, dass eine Reparatur mit dem Dünnschichtverfahren nicht mehr sinnvoll ist und dieser Teil saniert werden muss“, fasst Ortsvorsteher Jürgen Nürnberger zusammen.

Ein weiteres Anliegen der Ortsratsmitglieder ist die Renovierung des Bürgerhaues. „Hier steht ein jahrelanger Reparaturstau an, der nun, will man das Gebäude erhalten, zwingend angegangen werden muss. Da dies aufgrund der anstehenden Arbeiten und der allgemeinen wirtschaftlichen Lage der Gemeinde nicht in einem Jahr zu stemmen ist, sollte dies in Teilschritten umgesetzt werden“, so der Vorschlag des Ortsvorstehers.

Die Zustimmung des Gremiums fand die seitens der Verwaltung im Haushaltsplan eingestellten Instandhaltung der Straße „In Macherbach“ mit Dünnschichtasphalt. Dies mache dort, wo keine Komplettsanierung ansteht, Sinn, so die Meinung der Ortsratsmitglieder. Die Prioritätenliste wurde einstimmig verabschiedet. Seitens der CDU-Fraktion wurde angeregt zu überprüfen, ob der betonierte Bachlauf des Macherbachs durchs Dorf in seinen ursprünglichen Zustand zurückgeführt werden könne. Dazu sei notwendig, dass die Eigentumsverhältnisse zunächst geklärt werden müssten.

Unzufrieden sind die Mitglieder des Ortsrates über die Entwässerungslösung am Ortsausgang in der Höhe des Feuerwehrplatzes. „Bei Starkregen wird regelmäßig die Rinne überflutet, und Stein- und Schlammmassen laufen über die Straße in die gegenüberliegenden Felder“, fasste Nürnberger zusammen. Die Ortsratsmitglieder wünschen, dass über eine „pragmatische Lösung nachgedacht wird.“

Kritik übten die Kommunalpolitiker an der Schnellfahrerei im Ort, obwohl dort die vorgegebene Geschwindigkeit 30 Stundenkilometer betrage. Es wurde angeregt, dass nochmals Hinweise auf die „30er-Zone“ angebracht werden.

Bemängelt wurde die langsame Internetgeschwindigkeit in Macherbach. Die Ortsratsmitglieder vertraten die Meinung, dass hier seitens der Telekom aufgerüstet und seitens der Verwaltung nachgehakt werden sollte.