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Ortsrat Eppelborn mit Mammutsitzung
Ortsrat Eppelborn streitet über die Friedhofsgebühren

Eppelborn. Gute zwei Stunden hatten die Ortsratsmitglieder unter Vorsitz von Berthold Schmitt, CDU, im Sitzungssaal des Rathauses in Eppelborn bereits hinter sich gebracht, ehe sie sich mit den weiteren Themen der Tagesordnung beschäftigten. Zuvor hatte Architekt Jens Stahnke aus Saarbrücken die neuen Pläne im Zusammenhang mit der Aufstellung eines neuen Bebauungsplans des Ortskerns (ehemaliger Markantmarkt) ausführlich vorgestellt und mit den Mandatsträgern diskutiert (wir werden noch berichten). Von Carolin Merkel

Danach galt es zunächst, auch für Eppelborn, eine Schöffenliste zu erstellen. Einstimmig wurden Brunhilde Nicolay, Silvia Maciohseck, Aloys Heinz Zimmermann, Günter Kapersczyk, Monika Werner und Karl-Heinz Schmitt in die Vorschlagsliste aufgenommen. Ortvorsteher Schmitt erläuterte anschließend, warum eine Erhöhung der Friedhofsgebühren aus Sicht der Verwaltung notwendig sei.


„Der Tod ist schlimm genug. Aber, wenn die Angehörigen aufgrund von immer weiter steigender Altersarmut dann eine Beerdigung einfach nicht mehr zahlen können, dann wird es dramatisch“, sagte Christof Johänntgen, parteilos, und sprach sich ebenfalls gegen die Ablehnung der Erhöhung aus. Sabine Huwig, SPD, informieret den Rat darüber, dass es wohl kommende Woche einen Antrag zu dem Thema von den Piraten und Grüne an den Gemeinderat geben wird. Man fordere auf, den Punkt zu vertagen. Schließlich schloss sich aber auch die SPD Fraktion der Ablehnung der vorgelegten Gebührenordung an, die einstimmig erfolgte. Vertagt wurde eine Änderung im vorhabenbezogenen Bebauungsplans in der Dirminger Straße. Ein einstimmiges Votum gab es für den Erhalt der Geschäftsstelle der Knappschaft. „Sollte die Schließung unumgänglich sein, so fordern wir die Knappschaft auf, an einem oder zwei Tagen im Rathaus zu Beratungen präsent zu sein“, erklärte Berthold Schmitt.