Ortsrat Dirmingen will Brühlpark zur grünen Oase machen.

Ortsrat : Brühlpark soll „grüne Oase“ werden

Ortsrat Dirmingen will für Neugestaltung 40 000 Euro – CDU enthält sich.

„Heute stehen wichtige Themen auf der Tagesordnung“, stellte Ortsvorsteher Manfred Klein zu Beginn der zweiten Dirminger Ortsrats-Sitzung des Jahres fest. Im Mittelpunkt der Beratungen stand der Nachtragshaushalt, in den noch zusätzliche Mittel für die Neugestaltung des Brühlparks eingestellt werden sollen. Dazu hat Klein schriftlich bei der Gemeindeverwaltung beantragt, entsprechende Haushaltsmittel im Nachtragshaushalt 2019 aufzunehmen. Der Antrag soll ein Startsignal für die Umsetzung der Maßnahme sein. Ziel der Umgestaltung der Grünanlage: Den Park aufwerten und als neuen Veranstaltungsort mit naturnahem Ambiente mit dem entsprechenden Flair nutzen. Neue Wege sollen angelegt, neue Lampen, Tische und Bänke aufgestellt und die Grünflächen mit Blumen aufgewertet werden. Der Brühlpark kann nach Meinung der Ratsmitglieder so zu einer grünen Oase werden, wo sich die Bürger treffen und verweilen können. Für Frank Klein (SPD) muss dabei die Nachhaltigkeit gewährleistet sein. Wesentliches Kriterium: Die Zuschüsse von Bund und Land müssen fließen. Für die Maßnahme sollen 40 000 Euro, einschließlich der Fördermittel, veranschlagt werden. Von der CDU-Fraktion wurde der Antrag des Ortsvorstehers zwar begrüßt, bei der Abstimmung zur Ergänzung des Nachtragshaushalts verweigerten die CDU´ler aber die Zustimmung und enthielten sich mit ihren Stimmen. „Ein einstimmiger Beschluss wäre wünschenswert gewesen“, sagte der SPD-Fraktionssprecher Michael Polotzek.

In einem weiteren Tagesordnungspunkt fasste der Ortsrat einen einstimmigen Beschluss zum vorgelegten Nachtragshaushalt. Die im vergangenen Jahr im Rahmen des Doppelhaushaltes verabschiedeten Haushaltsansätze bleiben unverändert. Das von der Gemeindeverwaltung vorgelegte Entwicklungskonzept zur Anlegung von Urnengräbern im Gräberfeld 5 auf dem Friedhof Dirmingen wurde einstimmig beschlossen.

Die CDU Fraktion richtete eine Anfrage an die Eppelborner Bürgermeisterin, inwieweit ein Hinweisschild auf die Geschwindigkeitsbeschränkung von 50 Stundenkilometern ab Ende der Wohnbebauung bis zum Ortsausgangsschild in Richtung Berschweiler errichtet werden kann. „Es ist aufgefallen, dass bereits in diesem Bereich über die erlaubte Geschwindigkeit hinaus beschleunigt wird und dadurch gefährliche Situationen entstehen“, so die CDU-Sprecherin. Ortsvorsteher Manfred Klein informierte über die Termine „Treffpunkt Ü-Wagen“ am Freitag, 7. Juni, und das „1. Park- und Strandfest“ vom 14. bis 16. Juli.