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Ortsrat Dirmingen debattierte über Einsegnungshalle

Ortsrat : Audio-Lösung oder echte Glocke?

Der Ortsrat Dirmingen will mögliche Lösungen für die Einsegnungshalle auf dem Friedhof prüfen lassen.

Der Ortsrat tagte unter der Regie des stellvertretenden Ortsvorstehers Frank Klein (SPD) im Nebenraum der Borrwieshalle. Es ging um mehrere Anträge, die von den Fraktionen eingebracht wurden. Zunächst um den SPD-Antrag auf Sanierung oder Erneuerung eines alten Bahnhofsgeländers in der Straße „An der Hardt.“ Seitens der Deutschen Bahn AG wurde das Geländer bereits saniert; auf dem Gelände der Gemeinde steht diese Sanierung noch aus. „Da dieses Geländer sehr marode und eine Gefahr für die Passanten darstellt, besteht hier dringend Handlungsbedarf“, betonte Michael Polotzek, der Fraktionsvorsitzende der SPD. Den Antrag unterstützten sowohl die Vertreter der CDU-Fraktion als auch Heiko Dinkuhn von den Grünen.

Bei einem Anliegen der CDU-Fraktion auf Installation einer Glocke an der Einsegnungshalle auf dem Friedhof einigten sich alle Fraktionen dahingehend, dass zunächst geprüft wird, was die Installation einer Glocke kosten würde. Gleichzeitig sollte die Möglichkeit geprüft werden, ob die technische Anlage der Einsegnungshalle, die bereits veraltet ist, vielleicht ausgetauscht werden sollte. Bei dieser neuen Anlage sollte es möglich sein, ein Glockengeläut über eine Audioanlage einzuspielen. Polotzek betonte, dass seine Fraktion nicht von der Prioritätenliste abweichen wolle. „Ein Glockenturm kostet viel Geld.“ Eine Audiolösung fand auch die Zustimmung des Grünen-Vertreters. „Das hätte auch den Vorteil, dass uns keiner die Glocke klaut.“

Gesprochen wurde über die Instandsetzung des Jägerzauns an der Borrwieshalle, die schon seit längerer Zeit ansteht. Zunächst fehlte das Befestigungsmaterial, das mittlerweile zwar geliefert wurde. Klein informierte, dass damit zu rechnen sei, dass die Arbeiten in Kürze ausgeführt werden. Es wurde angeregt, dass der Hausmeister bei den Arbeiten eventuell von Mitarbeitern des Bauhofes unterstützt werden sollte. Der stellvertretende Ortsvorsteher informierte, dass sowohl an der Borrwieshalle als auch am Friedhof behindertengerechte Parkplätze eingerichtet werden.

Beraten wurde über die Schließung der Sparkasse. Die Ortsratsmitglieder wollen mit einer Stellungnahme für den Erhalt der Sparkasse plädieren. Sollte dies nicht möglich sein, fordern sie den Erhalt des Geldautomaten/Kontoauszugsdrucker. Mit Bedauern stellte Klein fest, dass zunächst in Dirmingen und jetzt in Habach und in Bubach Giftköder gefunden wurden. Er bat dringend darum, dass Betroffene Fotos beim Auffinden solcher Köder machen und umgehend die Polizei informieren. Das sei sehr wichtig, um auszuschließen, dass Trittbrettfahrer Gerüchte streuten.

Der Piccobello-Tag am Samstag richtet in Dirmingen die Jugendwehr der Freiwilligen Feuerwehr aus; die Ortsratsmitglieder können sich anschließen. Treffen ist am Samstag, 14. März, um 9.30 Uhr im Brühlpark. Im Brühlpark sollen in Kürze Kanalarbeiten durchgeführt werden, die bis zur Kerb im Oktober beendet sein sollen. Im Zusammenhang mit diesen Arbeiten wies der SPD-Fraktionsvorsitzende darauf hin, dass die Bordsteine zur Hauptstraße hin behindertengerecht abgesenkt werden sollten. Diesen Vorschlag unterstützten auch die anderen Ortsratsmitglieder. Infolge der Starkregenfälle hatte Dirmingen schon extreme Situationen in der Vergangenheit erlebt. Aus diesem Grund stimmten die Ortsratsmitglieder für stärkere Kontrollen der Feldwege.

Mit Vandalismus an öffentlichen Gebäuden wurde sich ebenfalls beschäftigt. Hier informierte Dinkuhn, dass die Bundespolizei vermehrt Kontrollen durchführe. Die nächste Ortsratssitzung ist bereits terminiert. Sie findet vor den Haushaltsberatungen des Gemeinderates statt und zwar am Montag, 23. März, 18.30 Uhr, im Nebenraum der Borrwieshalle.