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Ortsrat Bubach-Calmesweiler stimmt für weiteres Haus in der Paul-Marien-Straße

Bubach-Calmesweiler : Ein Baufenster soll geschlossen werden

Ortsrat Bubach-Calmesweiler stimmt für weiteres Haus in der Paul-Marien-Straße. Auch eine Ampel am Café Klatsch war Thema.

Einen Punkt hatte man im Ortsrat Bubach-Calmesweiler aus dem nicht öffentlichen Teil der Tagesordnung genommen. Damit stand die Erstellung einer Ergänzungssatzung „Paul-Marien-Straße“ im Gemeindebezirk im Mittelpunkt der Beratung und Beschlussfassung. „Mit der sogenannten Ergänzungssatzung soll Baurecht für ein erschlossenes Grundstück geschaffen werden“, erklärte Ortsvorsteher Werner Michel. Das Verfahren wurde von der Diplomingenieurin und Stadtplanerin Sylvia Schlicher (Argus Conzept Gesellschaft für Lebensraumentwicklung, Homburg) vorgestellt. „In die bestehende Bebauung soll ein weiteres Haus eingefügt werden“, stellte Schlicher fest. Die Straße ist auf der gesamten Grundstückbreite erschlossen. Da das Baufenster, in dem die Errichtung eines Wohnhauses realisiert werden soll, teilweise im Außenbereich liegt, ist die Erstellung einer Ergänzungssatzung erforderlich. Nach den Ausführungen der Stadtplanerin soll die Bepflanzung im hinteren Teil des Grundstückes erhalten bleiben. Bei der Errichtung eines Wohngebäudes ist eine offene Bauweise vorgesehen. In der offenen Bauweise werden die Gebäude mit seitlichem Grenzabstand errichtet. Stellplätze und Garagen sind erlaubt.

Im weiteren Verfahren bei der Erstellung der Ergänzungssatzung wird die Angelegenheit nach der Zustimmung des Ortsrates dem Bauausschuss der Gemeinde Eppelborn zugeleitet. Die Öffentlichkeits- und Behördenbeteiligung erfolgen nach dem vereinfachten Verfahren, so Schlichter.

Der Ortsrat stimmte sowohl dem Aufstellungsbeschluss, der Annahme des Entwurfs und der Beteiligung der Öffentlichkeit, der Behörden und sonstiger Träger öffentlicher Belange einstimmig zu.

Zum Thema Ampelanlage am Fußgängerüberweg am Café Klatsch informierte Werner Michel seine Ortsratsmitglieder über ein Gespräch mit dem Landesbetrieb für Straßenbau (LfS) und der Verkehrsbehörde des Landkreises Neunkirchen. „Nach Ansicht der Behördenvertreter ist die Straße von der Struktur her zu schmal“, erklärte der Ortsvorsteher. Bei Geschwindigkeitsmessungen waren zwei Fahrzeuge zu schnell unterwegs. Eine Verkehrszählung hat ergeben, dass insgesamt 1000 Fahrzeuge pro Stunde in beiden Richtungen unterwegs sind. „Es bleibt abzuwarten, zu welchen Ergebnissen das LfS und die Verkehrsbehörde kommen“, sagte Werner Michel