Ortsrat Bubach-Calmesweiler setzt sich mit Bebauungsplänen auseinander

Bubach-Calmesweiler : Mitglied im Ortsrat verpflichtet

Bei der Ortsratssitzung am Mittwochabend im Nebenraum des Ortsvorsteherbüros war Sebastian Michel in zweifacher Funktion tätig. Zum ersten gehört der CDU´ler dem örtlichen Gremium an, zum zweiten war er als Beigeordneter der Gemeinde Eppelborn anwesend, um das Ortsratsmitglied Franz-Josef Tanzhaus (CDU) zu verpflichten.

Dies erfolgte per Handschlag. Franz-Josef Tanzhaus gehört seit Anfang der Achtziger Jahre dem Ortsrat von Bubach-Calmesweiler an und wird für weitere fünf Jahre im Gremium tätig sein. Ortsvorsteher Werner Michel beantragte zu Beginn der ersten Arbeitssitzung nach der Konstituierung des Ortsrates, den Tagesordnungspunkt zur Berufung eines örtlichen Naturschutzbeauftragten für den Gemeindebezirk Bubach-Calmesweiler abzusetzen, da beide Fraktionen noch Gesprächsbedarf sehen. Dieser Punkt soll in der kommenden Sitzung behandelt werden. Der Bebauungsplan zur ersten Änderung des Bebauungsplanes „Auf Wacken, zweiter Bauabschnitt“ war erstes Beratungs- und Beschlussthema. Die Änderung des Bebauungsplanes wurde erforderlich aufgrund der Anregungen aus der Beteiligung der Behörden und sonstiger Träger öffentlicher Belange. Die Satzung sah lediglich eine Bauausführung mit Satteldach vor. Der Ortsrat empfahl der Verwaltung einstimmig eine Satzungsänderung zu beschließen, die für die Errichtung von Garagen und Carports auch Flachdächer erlaubt. Der Widmung der Erschließungsstraße im Neubaugebiet „Auf Wacken, zweiter Bauabschnitt“ erteilte der Ortsrat ebenfalls sein einstimmiges Votum. Die Verteilung der Ortsratsmittel erfolgt für das Haushaltsjahr 2019 nach einstimmigem Beschluss im selben Umfang wie im vergangenen Jahr. In der Gemeinde Eppelborn wird künftig eine Baumbestattung als zusätzliche Bestattungsform angeboten. Der damit verbundenen Änderung der Friedhofssatzung und der Friedhofsgebührensatzung stimmten die Ratsmitglieder geschlossen zu. Die Liegezeit in diesem Grabfeld beträgt 20 Jahre und ist mit einer Gebühr für Grabstelle und Pflege belegt, die auch für ein Urnenrasengrab zu entrichten ist. Die Fraktionen von CDU und SPD legten zuletzt ihre Prioritätenlisten für die Haushaltsjahre 2019 bis 2022 vor. „In beiden Vorschlagslisten sind Gedanken eingeflossen, was im Ortsteil noch erledigt werden soll“, sagte Ortvorsteher Michel. Er hofft, dass die eine oder andere Maßnahme zum Zuge kommt. Unter Anfragen und Mitteilungen teilt der Ortsvorsteher mit, dass die CDU Jörg Dresen zum Fraktionssprecher benannt hat. Des Weiteren sprach Franz-Josef Tanzhaus die Situation am Weiher Schloss Buseck an, die durch die dort lebenden Nutrias (auch Biberratte genannt) entstanden ist. „Anwohner haben sich beschwert, dass immer wieder Leute gesehen werden, die die Tiere mit Lebensmittel füttern. Man befürchtet, dass dadurch auch Ratten angezogen werden“, sagte Tanzhaus.

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