| 20:43 Uhr

Neuer Pfarrer in Dirmingen
„Gemeinde mit sehr viel Herzblut“

Eine symbolische Schlüsselübergabe erfolgte von Superintendent Pfarrer Markus Karsch (links) an Pfarrer Hans Harro Eder.
Eine symbolische Schlüsselübergabe erfolgte von Superintendent Pfarrer Markus Karsch (links) an Pfarrer Hans Harro Eder. FOTO: Maria Boewen-Dörr
Dirmingen. Hans Harro Eder als evangelischer Pfarrer in Dirmingen eingeführt. Von Maria Boewen-Dörr

„Es ist vollbracht“, freute sich Pfarrer Uwe Schmidt, als er kürzlich mit Superintendent Pfarrer Markus Karsch und weiteren Assistierenden und dem Presbyterium den neuen Pfarrer Hans Harro Eder während eines Festgottesdienstes in sein neues Amt einführte. Pfarrer Schmidt dankte den Gläubigen, die in den Zeiten der Vakanz mit dazu beigetragen hätten, die Zeit gut zu überstehen.


Pfarrer Hans Harro Eder aus Köln war bis zu seinem Wechsel nach Dirmingen in der Kirchengemeinde Seelscheid, der Helios Klinik Siegburg und dem Berufskolleg Troisdorf eingesetzt. Er ist 56 Jahre alt. Superintendent Pfarrer Karsch überreichte Pfarrer Eder eine Urkunde mit der Übertragung der ersten Pfarrstelle in der Evangelischen Kirchengemeinde Dirmingen. Auch er resümierte die Zeit der Vakanz, in der so manche wichtige Sitzung zu leiten, Entscheidungen zu treffen und das laufende Geschäft zu erledigen waren. „Gemeindeleben will betreut werden. Alle, die mitgeholfen haben, herzlichen Dank“, sagte Pfarrer Karsch. Dem neuen Pfarrer machte er Mut „Sie bekommen eine Gemeinde mit viel Engagement und Herzblut“, wenn auch Pfarrer manchmal eine Herkulesaufgabe bewältigen müssten. Symbolisch sprach er von einer Tür, die in dieser Kirchengemeinde durch ihn aufgetan wird. Schmunzelnd sagte er: „Eine Tür war mir zu sperrig. Deshalb habe ich einen Schlüssel mitgebracht, um die Tür aufzuschließen.“ Andreas Schmidt, der stellvertretende Vorsitzende des Presbyteriums, überreichte als Zeichen der Freude 2000 Sonnenblumenkerne, nachdem er zuvor eine ganz spezielle Pflegeanleitung dazu zusammenfasste. Die Anzahl der Samen entspreche symbolisch der Anzahl der Gläubigen in der Kirchengemeinde.